Abfindungsklage wegen nicht versuchten Interessenausgleichs

 

 

An das Arbeitsgericht ...

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Klage

des Angestellten ...

            - Klägers -

Prozessbevollmächtigter: RA ...

gegen

...-GmbH, ... Straße ... Ort, vertreten durch ihre Geschäftsführerin ...

- Beklagte -

wegen: Nachteilsausgleichs.

Namens und in Vollmacht des Klägers erheben wir Klage und werden beantragen,

die Beklagte zu verurteilen, an den Kläger eine Abfindung gem. §  113 Abs.  3 BetrVG zu zahlen, deren Höhe wir in das Ermessen des Gerichts stellen, die allerdings ... Euro nicht unterschreiten sollte.

Begründung:

Der am ... geborene Kläger, der verheiratet und zwei Kindern unterhaltsverpflichtet ist, war seit dem ... bei der Beklagten als technischer Angestellter beschäftigt. Das Bruttojahresgehalt des Klägers betrug zuletzt ... Euro. Hieraus errechnet sich ein durchschnittliches Bruttomonatsgehalt i.H.v. ... Euro. Die Beklagte, ein mittelständisches Unternehmen im Bereich der Automobilzulieferung, hat am ... ... Arbeitnehmer beschäftigt, bei ihr sind gegenwärtig noch 151 Arbeitnehmer tätig. Bei der Beklagten besteht ein siebenköpfiger Betriebsrat.

Im Zuge von Rationalisierungsmaßnahmen hat die Beklagte ihren Betrieb um ... Mitarbeiter verkleinert. Dies geschah zum Teil durch Aufhebungsverträge, zum Teil durch betriebsbedingte Kündigungen. Das Arbeitsverhältnis mit dem Kläger hat die Beklagte zum ... gekündigt.