Klage wegen Verkürzung der Elternzeit

 

 

An das Arbeitsgericht

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(Rubrum)

Wir bestellen uns als Prozessbevollmächtigte der Klägerin. Ordnungsgemäße Bevollmächtigung wird anwaltlich versichert. Namens und im Auftrag unserer Mandantin werden wir in der mündlichen Verhandlung beantragen zu erkennen:

1.    Die Beklagte wird verurteilt, der vorzeitigen Beendigung der Elternzeit der Klägerin zum Ablauf des (Datum Eintritt Härtefall plus vier Wochen) zuzustimmen.

2.    Hilfsweise für den Fall des Obsiegens mit dem Antrag zu 1. wird die Beklagte verurteilt, an die Klägerin Schadensersatz i.H.v. . Euro brutto zuzüglich 5 % Zinsen über dem jeweiligen Basiszinssatz gem. §  247 BGB zu zahlen.

Begründung:

Die Klägerin ist aufgrund Arbeitsvertrags vom . seit . bei der Beklagten mit einer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von . Stunden beschäftigt. Die Vergütung beträgt . Euro brutto monatlich.

Die Klägerin ist Mutter eines Kindes . geworden, mit dem sie in einem Haushalt wohnt und das sie selbst betreut und erzieht. Mit schriftlichem Antrag vom . hat die Klägerin Elternzeit unmittelbar im Anschluss an die Geburt des Kindes für den Zeitraum vom . bis zum . verlangt.

seit dem . vor. Dies ergibt sich im Einzelnen aus folgenden Tatsachen: (Es folgen Ausführungen zu dem unvorhersehbaren Ereignis, deren nähere Umstände den Härtefall konstituieren.)