VGH Bayern - Urteil vom 18.07.2002
1 N 98.3711
Normen:
BauGB § 1 Abs. 6; BauGB § 9 Abs. 1 Nr. 11; VwGO § 47 Abs. 5 S. 2;
Fundstellen:
BayVBl 2003, 85
BRS 65 Nr. 12
UPR 2003, 115

Bauleitplanung: Festsetzung eines Fuß- und Radweges, Abwägung

VGH Bayern, Urteil vom 18.07.2002 - Aktenzeichen 1 N 98.3711

DRsp Nr. 2009/18394

Bauleitplanung: Festsetzung eines Fuß- und Radweges, Abwägung

Die Festsetzung eines Fuß- und Radweges, der einen umfriedeten Hofraum mittig durchschneiden soll, ist nur dann abwägungsgerecht, wenn die für den Weg sprechenden öffentlichen Belange die entgegen stehenden Interessen des Grundstückseigentümers deutlich überwiegen.

Normenkette:

BauGB § 1 Abs. 6; BauGB § 9 Abs. 1 Nr. 11; VwGO § 47 Abs. 5 S. 2;

Gründe:

I.

Die Antragstellerin wendet sich als Eigentümerin des Hofgrundstücks Fl.Nr. 121 und des Zufahrtsgrundstücks Fl.Nr. 122 Gemarkung G. dagegen, dass im Bebauungsplan Nr. 111 ("A. O.") auf dem Zufahrtsgrundstück und mitten durch das Hofgrundstück ein Fuß- und Radweg festgesetzt worden ist.