§ 8 GrEStG
Stand: 25.03.2019
zuletzt geändert durch:
Brexit-Steuerbegleitgesetz, BGBl. I S. 357
Dritter Abschnitt Bemessungsgrundlage

§ 8 GrEStG Grundsatz

§ 8 Grundsatz

GrEStG ( Grunderwerbsteuergesetz )

 
 

(1)  Die Steuer bemißt sich nach dem Wert der Gegenleistung. (2)  1Die Steuer wird nach den Grundbesitzwerten im Sinne des § 151 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 in Verbindung mit § 157 Absatz 1 bis 3 des Bewertungsgesetzes bemessen: 1. wenn eine Gegenleistung nicht vorhanden oder nicht zu ermitteln ist; 2. bei Umwandlungen auf Grund eines Bundes- oder Landesgesetzes, bei Einbringungen sowie bei anderen Erwerbsvorgängen auf gesellschaftsvertraglicher Grundlage; 3. in den Fällen des § 1 Abs. 2 a, 3 und 3 a. 2Erstreckt sich der Erwerbsvorgang auf ein noch zu errichtendes Gebäude oder beruht die Änderung des Gesellschafterbestandes im Sinne des § 1 Abs. 2 a auf einem vorgefaßten Plan zur Bebauung eines Grundstücks, ist der Wert des Grundstücks abweichend von § 157 Absatz 1 Satz 1 des Bewertungsgesetzes nach den tatsächlichen Verhältnissen im Zeitpunkt der Fertigstellung des Gebäudes maßgebend.