OLG Düsseldorf - Beschluss vom 24.05.2019
3 Wx 102/19
Normen:
FamFG § 59 Abs. 1 ;
Fundstellen:
NotBZ 2020, 55
ZEV 2019, 610
Vorinstanzen:
AG Langenfeld, - Vorinstanzaktenzeichen 46 VI 651/18

Streit über eine Erbfolge nach dem ErblasserFehlende BeschwerdeberechtigungBeeinträchtigung des Beschwerdeführers in einem ihm zustehenden subjektiven Recht

OLG Düsseldorf, Beschluss vom 24.05.2019 - Aktenzeichen 3 Wx 102/19

DRsp Nr. 2019/10847

Streit über eine Erbfolge nach dem Erblasser Fehlende Beschwerdeberechtigung Beeinträchtigung des Beschwerdeführers in einem ihm zustehenden subjektiven Recht

1. Für eine Beschwerdeberechtigung ist eine unmittelbare Beeinträchtigung des Beschwerdeführers in einem ihm zustehenden subjektiven Recht erforderlich. 2. Die Beeinträchtigung muss ein durch Gesetz oder durch die Rechtsordnung anerkanntes dem Beschwerdeführer zustehendes materielles Recht betreffen.

Tenor

Die Beschwerde des Beteiligten zu 3 wird kostenpflichtig verworfen.

Geschäftswert für das Beschwerdeverfahren: 5.000,- €

Normenkette:

FamFG § 59 Abs. 1 ;

Gründe

I.

Die Beteiligten zu 1 und 2 streiten über die Erbfolge nach dem Erblasser. Auf Antrag der Beteiligten zu 1 hat das Nachlassgericht zunächst mit Beschluss vom 15. Januar 2019 der Beteiligten zu 2 eine Frist von einem Monat zur Erstellung eines Inventars über den Nachlass gemäß § 2003 BGB aufgegeben. Auf Antrag der Beteiligten zu 2 hat das Nachlassgericht mit weiterem Beschluss vom 08. Februar 2019 die Inventarerrichtung dem Notar A... in B... übertragen. Mit Blick darauf, dass der vom Nachlassgericht bestellte Notar bereits für die - vom Nachlassgericht im Erbscheinserteilungsverfahren als Zeugen vernommenen - Eltern der Beteiligten zu 2 tätig gewesen war, bat die Beteiligte zu 1 um Beauftragung eines anderen Notars. Daraufhin übertrug das Nachlassgericht mit dem angefochtenen Beschluss vom 11. April 2019 dem Beteiligten zu 3 die Aufnahme des Inventars.

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