| Autor: Mainz-Kwasniok |
Single Stefan Ebert ist Ende 30, aufstrebender Oberarzt in einer Privatklinik. Sein letzter Steuerbescheid als Assistenzarzt wies 90.000 € Bruttoeinkommen aus, im letzten Jahr hat er schon 150.000 € verdient. Auf der „hohen Kante“, in Aktien und Fonds, hat er 1.250.000 €, auch aus dem Erbe seines Vaters. Die ebenfalls ererbte Villa ist fremdvermietet. Zusätzlich hat er Altersvorsorge im Ärzteversorgungswerk und verschiedene private Rentenverträge.
Seine Mutter lebt noch zu Hause, wird aber voraussichtlich noch dieses Jahr in ein Heim aufgenommen. Ihre Rücklagen werden dann binnen zwei bis drei Monaten aufgezehrt sein, Pflegegeld und Rente würden für die Heimkosten nicht ausreichen. Weil die Mutter vom Vater geschieden war, hatte sie an dessen Reichtum nicht mehr teilgehabt. Der Mandant möchte rechtzeitig seinen Lebenszuschnitt so gestalten, dass er ihr keinen – oder möglichst wenig – Elternunterhalt zahlen müsste, käme sie in ein Heim. Seine Freundin drängt Stefan zur Heirat, er fragt dazu nach Vor- und Nachteilen im Hinblick auf Elternunterhalt.
Wie hoch sind die versteuerten Einkünfte laut aktuellstem Steuerbescheid? | |
Wie hoch sind die im laufenden Jahr zu erwartenden steuerbaren Einkünfte? | |
Übliche unterhaltsrelevante Abzugspositionen ermitteln. | |
Ist die eigene Daseinsvorsorge gesichert (Alter/Krankheit/Unfall)? | |
|
Testen Sie "Die 100 typischen Mandate im Familienrecht" jetzt 14 Tage kostenlos und rufen Sie Ihr Dokument sofort gratis ab.
|