§ 138 BGB
Stand: 31.01.2019
zuletzt geändert durch:
Gesetz zur Förderung der Freizügigkeit von EU-Bürgerinnen und -Bürgern sowie zur Neuregelung verschiedener Aspekte des Internationalen Adoptionsrechts, BGBl. I S. 54
Buch 1 Allgemeiner Teil
Abschnitt 3 Rechtsgeschäfte
Titel 2 Willenserklärung

§ 138 BGB Sittenwidriges Rechtsgeschäft; Wucher

§ 138 Sittenwidriges Rechtsgeschäft; Wucher

BGB ( Bürgerliches Gesetzbuch )

 
 

(1)  Ein Rechtsgeschäft, das gegen die guten Sitten verstößt, ist nichtig. (2)  Nichtig ist insbesondere ein Rechtsgeschäft, durch das jemand unter Ausbeutung der Zwangslage, der Unerfahrenheit, des Mangels an Urteilsvermögen oder der erheblichen Willensschwäche eines anderen sich oder einem Dritten für eine Leistung Vermögensvorteile versprechen oder gewähren lässt, die in einem auffälligen Missverhältnis zu der Leistung stehen.