§ 2 AdWirkG
Stand: 20.11.2015
zuletzt geändert durch:
Gesetz zur Bereinigung des Rechts der Lebenspartner, BGBl. I S. 2010

§ 2 AdWirkG Anerkennungs- und Wirkungsfeststellung

§ 2 Anerkennungs- und Wirkungsfeststellung

AdWirkG ( Adoptionswirkungsgesetz )

 
 

(1)  Auf Antrag stellt das Familiengericht fest, ob eine Annahme als Kind im Sinne des § 1 anzuerkennen oder wirksam und ob das Eltern-Kind-Verhältnis des Kindes zu seinen bisherigen Eltern durch die Annahme erloschen ist. (2)  1Im Falle einer anzuerkennenden oder wirksamen Annahme ist zusätzlich festzustellen, 1. wenn das in Absatz 1 genannte Eltern-Kind-Verhältnis erloschen ist, dass das Annahmeverhältnis einem nach den deutschen Sachvorschriften begründeten Annahmeverhältnis gleichsteht, 2. andernfalls, dass das Annahmeverhältnis in Ansehung der elterlichen Sorge und der Unterhaltspflicht des Annehmenden einem nach den deutschen Sachvorschriften begründeten Annahmeverhältnis gleichsteht. 2Von der Feststellung nach Satz 1 kann abgesehen werden, wenn gleichzeitig ein Umwandlungsausspruch nach § 3 ergeht. (3)  1Spricht ein deutsches Familiengericht auf der Grundlage ausländischer Sachvorschriften die Annahme aus, so hat es die in den Absätzen 1 und 2 vorgesehenen Feststellungen von Amts wegen zu treffen. 2Eine Feststellung über Anerkennung oder Wirksamkeit der Annahme ergeht nicht.