OLG Dresden - Beschluß vom 30.06.1997
20 WF 165/97
Normen:
ZPO § 117 Abs. 2 , 4 , § 120 Abs. 4 ;
Fundstellen:
FamRZ 1998, 250

OLG Dresden - Beschluß vom 30.06.1997 (20 WF 165/97) - DRsp Nr. 1998/4884

OLG Dresden, Beschluß vom 30.06.1997 - Aktenzeichen 20 WF 165/97

DRsp Nr. 1998/4884

1. Die Partei, der Prozeßkostenhilfe bewilligt worden war, ist im Rahmen der Überprüfung nach § 120 Abs. 4 ZPO nicht verpflichtete, den ausschließlich für die Beantragung von Prozeßkostenhilfe eingeführten Vordruck für die Erklärung über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse nochmals auszufüllen, da § 120 Abs. 4 ZPO , der weder eine Verpflichtung zur Verwendung von Formularen enthält noch auf eine entsprechende Anwendung des § 117 Abs. 4 ZPO verweist, hierzu keine Grundlage gibt. 2. Die Erklärungspflicht nach § 120 Abs. 4 ZPO bezieht sich lediglich darauf, ob Veränderungen eingetreten sind und wenn ja, welche. 3. Die Entscheidung über die Aufhebung der Prozeßkostenhilfe erwächst nicht in Rechtskraft, so daß die nachträgliche Einreichung von Unterlagen auch im Erinnerungsverfahren möglich ist.

Jeder Fall ist anders – das sagt die Erfahrung. Und doch gibt es typische Mandatssituationen, mit denen jeder Anwalt, der familienrechtliche Mandate bearbeitet, regelmäßig konfrontiert wird.

Und das bieten Ihnen „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

  • Rund 100 typische Mandatssituationen, jeweils strukturiert nach:
    Sachverhalt/Checkliste/Lösung/Verfahren/Muster
  • Instruktive Einführungen in die einzelnen Rechtsthemen
  • Checklisten und Muster
  • Praxistipps zur Mandatsstrategie
  • Warnhinweise auf Haftungsfallen
  • 30.000 Gerichtsentscheidungen
  • Kompetente Autoren aus Justiz und Anwaltschaft

Und so beurteilt die Fachpresse „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

Rechtsanwalt Ralf Hansen, Düsseldorf, bei: Juralit, Juli 2016 (Online-Rezension)
„Das Handbuch ist insbesondere zur Entwicklung angemessener Strategien in Familienrechtsfällen sehr gut einsetzbar. Es wird seinem Titel sehr gerecht, da letztlich alle wichtigen Fallkonstellationen diskutiert und Lösungen zugeführt werden, die gut umsetzbar sind. Das inzwischen in fünfter Auflage erschienene Praxishandbuch bietet eine Fülle von Informationen, Hinweisen und Lösungsansätzen, die für die Praxis sehr nützlich sind.“
Rechtsanwältin Beatrix Ruetten, Hamburg, in: NZFamR 2015, Heft 8 (zur Vorauflage):
„Das Werk sollte in keiner Kanzlei mit familienrechtlichen Mandaten fehlen und dient auch dem erfahrenen Praktiker zum schnellen Einstieg in die Lösung.“
Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: FuR 2015, Heft 1 (zur Vorauflage):
„Herausgeber und Autoren sind zu beglückwünschen zu dieser umfassenden Abhandlung, aus deren Nutzung jeder, der familienrechtliche Anfänger, aber auch der sogenannte Routinier seinen Gewinn ziehen wird.“