OLG Brandenburg - Beschluß vom 25.03.1997
10 WF 21/97
Normen:
FGG § 33 ; VAHRG § 11 Abs. 2 ;
Fundstellen:
FamRZ 1998, 681

OLG Brandenburg - Beschluß vom 25.03.1997 (10 WF 21/97) - DRsp Nr. 1999/1168

OLG Brandenburg, Beschluß vom 25.03.1997 - Aktenzeichen 10 WF 21/97

DRsp Nr. 1999/1168

1. Die Parteien eines Verfahrens zur Regelung des Versorgungsausgleichs sind nach § 11 Abs.2 verpflichtet, zur Erteilung der Auskünfte über Grund und Höhe der Versorgungsanwartschaften den gerichtlichen Vordruck auszufüllen und dem Gericht vorzulegen. Die Vorlage kann auch durch Zwangsmittel nach § 33 FGG erzwungen werden. 2. Die Auskunftsverpflichtung besteht unabhängig davon, ob der Scheidungsantrag nach Ansicht der Partei begründet ist oder nicht. Mit der Beschwerde gegen die Zwangsgeldandrohung wegen der Nichterfüllung der Auskunftspflicht kann grundsätzlich nicht gerügt werden, die Auskunftspflicht bestehe nicht, weil der Scheidungsantrag unbegründet sei. 3. Die Partei kann nicht dazu gezwungen werden, einen Antrag auf Kontenklärung zu stellen, da eine solche Verpflichtung nicht besteht. Die Auskunftserteilung durch den Träger der Rentenversicherung ist auch von dem Antrag auf Kontenklärung nicht abhängig.

Jeder Fall ist anders – das sagt die Erfahrung. Und doch gibt es typische Mandatssituationen, mit denen jeder Anwalt, der familienrechtliche Mandate bearbeitet, regelmäßig konfrontiert wird.

Und das bieten Ihnen „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

  • Rund 100 typische Mandatssituationen, jeweils strukturiert nach:
    Sachverhalt/Checkliste/Lösung/Verfahren/Muster
  • Instruktive Einführungen in die einzelnen Rechtsthemen
  • Checklisten und Muster
  • Praxistipps zur Mandatsstrategie
  • Warnhinweise auf Haftungsfallen
  • 30.000 Gerichtsentscheidungen
  • Kompetente Autoren aus Justiz und Anwaltschaft

Und so beurteilt die Fachpresse „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

Rechtsanwalt Ralf Hansen, Düsseldorf, bei: Juralit, Juli 2016 (Online-Rezension)
„Das Handbuch ist insbesondere zur Entwicklung angemessener Strategien in Familienrechtsfällen sehr gut einsetzbar. Es wird seinem Titel sehr gerecht, da letztlich alle wichtigen Fallkonstellationen diskutiert und Lösungen zugeführt werden, die gut umsetzbar sind. Das inzwischen in fünfter Auflage erschienene Praxishandbuch bietet eine Fülle von Informationen, Hinweisen und Lösungsansätzen, die für die Praxis sehr nützlich sind.“
Rechtsanwältin Beatrix Ruetten, Hamburg, in: NZFamR 2015, Heft 8 (zur Vorauflage):
„Das Werk sollte in keiner Kanzlei mit familienrechtlichen Mandaten fehlen und dient auch dem erfahrenen Praktiker zum schnellen Einstieg in die Lösung.“
Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: FuR 2015, Heft 1 (zur Vorauflage):
„Herausgeber und Autoren sind zu beglückwünschen zu dieser umfassenden Abhandlung, aus deren Nutzung jeder, der familienrechtliche Anfänger, aber auch der sogenannte Routinier seinen Gewinn ziehen wird.“