OLG Brandenburg - Beschluß vom 09.09.1997
10 WF 87/97
Normen:
ZPO § 114 , § 121 Abs. 3 ;
Fundstellen:
FamRZ 1998, 1301

OLG Brandenburg - Beschluß vom 09.09.1997 (10 WF 87/97) - DRsp Nr. 1999/1162

OLG Brandenburg, Beschluß vom 09.09.1997 - Aktenzeichen 10 WF 87/97

DRsp Nr. 1999/1162

1. Im Prozeßkostenhilfeverfahren genügt ein Selbständiger seiner Pflicht, die Einkommensverhältnisse darzulegen, wenn er eine Einnahme-Überschußrechnung für das Vorjahr vorlegt. 2. Ebenso wie im Unterhaltsrecht ist auch bei der Ermittlung des Einkommens Selbständiger im Prozeßkostenhilfeprüfungsverfahren nicht jeder steuerrechtlich zulässige Abzugsposten zugunsten des Bedürftigen zu berücksichtigen. Hier kommen insbesondere solche Betriebsausgaben in Betracht, denen nicht in vollem Umfang tatsächliche Belastungen gegenüberstehen, etwa die Abschreibungen. 3. In Ehesachen ist die Beiordnung eines Verkehrsanwaltes wegen der grundsätzlich existentiellen Bedeutung erforderlich. Auch die schreib- und geschäftsgewandte Partei hat das Recht, die Sache wiederholt mit einem Anwalt mündlich zu besprechen.

Normenkette:

ZPO § 114 , § Abs. ;

Jeder Fall ist anders – das sagt die Erfahrung. Und doch gibt es typische Mandatssituationen, mit denen jeder Anwalt, der familienrechtliche Mandate bearbeitet, regelmäßig konfrontiert wird.

Und das bieten Ihnen „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

  • Rund 100 typische Mandatssituationen, jeweils strukturiert nach:
    Sachverhalt/Checkliste/Lösung/Verfahren/Muster
  • Instruktive Einführungen in die einzelnen Rechtsthemen
  • Checklisten und Muster
  • Praxistipps zur Mandatsstrategie
  • Warnhinweise auf Haftungsfallen
  • 30.000 Gerichtsentscheidungen
  • Kompetente Autoren aus Justiz und Anwaltschaft

Und so beurteilt die Fachpresse „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

Rechtsanwalt Ralf Hansen, Düsseldorf, bei: Juralit, Juli 2016 (Online-Rezension)
„Das Handbuch ist insbesondere zur Entwicklung angemessener Strategien in Familienrechtsfällen sehr gut einsetzbar. Es wird seinem Titel sehr gerecht, da letztlich alle wichtigen Fallkonstellationen diskutiert und Lösungen zugeführt werden, die gut umsetzbar sind. Das inzwischen in fünfter Auflage erschienene Praxishandbuch bietet eine Fülle von Informationen, Hinweisen und Lösungsansätzen, die für die Praxis sehr nützlich sind.“
Rechtsanwältin Beatrix Ruetten, Hamburg, in: NZFamR 2015, Heft 8 (zur Vorauflage):
„Das Werk sollte in keiner Kanzlei mit familienrechtlichen Mandaten fehlen und dient auch dem erfahrenen Praktiker zum schnellen Einstieg in die Lösung.“
Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: FuR 2015, Heft 1 (zur Vorauflage):
„Herausgeber und Autoren sind zu beglückwünschen zu dieser umfassenden Abhandlung, aus deren Nutzung jeder, der familienrechtliche Anfänger, aber auch der sogenannte Routinier seinen Gewinn ziehen wird.“