OLG Bamberg - Beschluß vom 06.12.1983
7 UF 56/83
Normen:
BGB § 1634 ;
Fundstellen:
FamRZ 1984, 307

1. Läßt sich nicht feststellen, daß die Ausübung des Umgangsrechts dem Wohl des (hier zweijährigen) Kindes abträglich ist, so ist der Elternteil, bei dem das Kind lebt, verpflichtet, zur Ermöglichung des Umgangsrechtes beizutragen.2. Die Mitwirkungspflicht entfällt auch nicht dann, wenn der Sorgeberechtigte absolut jeden Kontakt zum Umgangsberechtigten auch aus gesundheitlichen Gründen ablehnt und sonstige Personen zur Durchführung des Umgangsrechtes nicht zur Verfügung stehen.3. Ein sogenanntes Fremdeln des Kindes stellt keine ernsthafte Gefährdung des Kindeswohls dar, da ein solches Verhalten nur bei den ersten Besuchskontakten zu erwarten ist. Für eine Übergangszeit kann die Anwesenheit dritter Personen (zum Beispiel des Sorgeberechtigten) sinnvoll sein.

Jeder Fall ist anders – das sagt die Erfahrung. Und doch gibt es typische Mandatssituationen, mit denen jeder Anwalt, der familienrechtliche Mandate bearbeitet, regelmäßig konfrontiert wird.

Und das bieten Ihnen „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

  • Rund 100 typische Mandatssituationen, jeweils strukturiert nach:
    Sachverhalt/Checkliste/Lösung/Verfahren/Muster
  • Instruktive Einführungen in die einzelnen Rechtsthemen
  • Checklisten und Muster
  • Praxistipps zur Mandatsstrategie
  • Warnhinweise auf Haftungsfallen
  • 30.000 Gerichtsentscheidungen
  • Kompetente Autoren aus Justiz und Anwaltschaft

Und so beurteilt die Fachpresse „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

Rechtsanwalt Ralf Hansen, Düsseldorf, bei: Juralit, Juli 2016 (Online-Rezension)
„Das Handbuch ist insbesondere zur Entwicklung angemessener Strategien in Familienrechtsfällen sehr gut einsetzbar. Es wird seinem Titel sehr gerecht, da letztlich alle wichtigen Fallkonstellationen diskutiert und Lösungen zugeführt werden, die gut umsetzbar sind. Das inzwischen in fünfter Auflage erschienene Praxishandbuch bietet eine Fülle von Informationen, Hinweisen und Lösungsansätzen, die für die Praxis sehr nützlich sind.“
Rechtsanwältin Beatrix Ruetten, Hamburg, in: NZFamR 2015, Heft 8 (zur Vorauflage):
„Das Werk sollte in keiner Kanzlei mit familienrechtlichen Mandaten fehlen und dient auch dem erfahrenen Praktiker zum schnellen Einstieg in die Lösung.“
Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: FuR 2015, Heft 1 (zur Vorauflage):
„Herausgeber und Autoren sind zu beglückwünschen zu dieser umfassenden Abhandlung, aus deren Nutzung jeder, der familienrechtliche Anfänger, aber auch der sogenannte Routinier seinen Gewinn ziehen wird.“