OLG Zweibrücken - Beschluß vom 21.07.1997
3 W 111/97
Normen:
EGBGB Art. 3 Abs. 3 , Art. 25 Abs. 1 , Abs. 2 ; BGB § 2087 Abs. 2 ; FGG § 73 ;
Fundstellen:
FamRZ 1998, 263
IPRax 1999, 110
NJWE-FER 1997, 258
OLGReport-Zweibrücken 1998, 13

OLG Zweibrücken - Beschluß vom 21.07.1997 (3 W 111/97) - DRsp Nr. 1998/117

OLG Zweibrücken, Beschluß vom 21.07.1997 - Aktenzeichen 3 W 111/97

DRsp Nr. 1998/117

»1. Umfaßt der Nachlaß eines in Südafrika verstorbenen deutschen Erblassers dort gelegenen Grundbesitz, beurteilt sich die Erbfolge wegen des vorrangigen Belegenheitsstatuts insoweit nach südafrikanischem Recht, so daß für die Erteilung eines Erbscheins deutsche Nachlaßgerichte nicht (international) zuständig sind. 2. Für Grundbesitz in Deutschland und bewegliche Gegenstände in Südafrika ist hingegen die Zuständigkeit deutscher Nachlaßgerichte gegeben, wobei für die Beurteilung, ob die Zuwendung eines einzelnen Nachlaßgegenstandes bloß ein Vermächtnis darstellt, der südafrikanische Grundbesitz infolge der eingetretenen Nachlaßspaltung außer Betracht bleiben muß.«

Normenkette:

EGBGB Art. 3 Abs. 3 , Art. 25 Abs. 1 , Abs. 2 ; BGB § 2087 Abs. 2 ; FGG § 73 ;

Hinweise:

Anmerkung Kartzke IPRax 1999, 98

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Und so beurteilt die Fachpresse „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

Rechtsanwalt Ralf Hansen, Düsseldorf, bei: Juralit, Juli 2016 (Online-Rezension)
„Das Handbuch ist insbesondere zur Entwicklung angemessener Strategien in Familienrechtsfällen sehr gut einsetzbar. Es wird seinem Titel sehr gerecht, da letztlich alle wichtigen Fallkonstellationen diskutiert und Lösungen zugeführt werden, die gut umsetzbar sind. Das inzwischen in fünfter Auflage erschienene Praxishandbuch bietet eine Fülle von Informationen, Hinweisen und Lösungsansätzen, die für die Praxis sehr nützlich sind.“
Rechtsanwältin Beatrix Ruetten, Hamburg, in: NZFamR 2015, Heft 8 (zur Vorauflage):
„Das Werk sollte in keiner Kanzlei mit familienrechtlichen Mandaten fehlen und dient auch dem erfahrenen Praktiker zum schnellen Einstieg in die Lösung.“
Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: FuR 2015, Heft 1 (zur Vorauflage):
„Herausgeber und Autoren sind zu beglückwünschen zu dieser umfassenden Abhandlung, aus deren Nutzung jeder, der familienrechtliche Anfänger, aber auch der sogenannte Routinier seinen Gewinn ziehen wird.“