OLG Hamm - Beschluß vom 20.12.1996
12 UF 176/96
Normen:
BGB § 1634 Abs. 2 ;
Fundstellen:
FamRZ 1997, 693

1. Zum Ausschluß des Umgangs eines Elternteils mit seinem Kind nach § 1634 Abs. 2 BGB bedarf es einer konkreten in der Gegenwart bestehenden Gefährdung des Kindeswohls.2. Zeigt ein besuchsberechtigter Elternteil durch sein verhalten, hier insbesondere dadurch, daß er sich nur unzureichend am Verfahren beteiligt und geplante Besuchskontakte nach Belieben einhält oder nicht, daß ihm nicht an einer Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung der familiären Bande zu dem Kind (hier: vier Jahre alt) gelegen ist, sondern daß er in Wirklichkeit nur noch eigensinnige Motive verfolgt, so kann das Umgangsrecht einstweilen (hier: aber unbefristet) ausgeschlossen werden.

Jeder Fall ist anders – das sagt die Erfahrung. Und doch gibt es typische Mandatssituationen, mit denen jeder Anwalt, der familienrechtliche Mandate bearbeitet, regelmäßig konfrontiert wird.

Und das bieten Ihnen „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

  • Rund 100 typische Mandatssituationen, jeweils strukturiert nach:
    Sachverhalt/Checkliste/Lösung/Verfahren/Muster
  • Instruktive Einführungen in die einzelnen Rechtsthemen
  • Checklisten und Muster
  • Praxistipps zur Mandatsstrategie
  • Warnhinweise auf Haftungsfallen
  • 30.000 Gerichtsentscheidungen
  • Kompetente Autoren aus Justiz und Anwaltschaft

Und so beurteilt die Fachpresse „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

Rechtsanwalt Ralf Hansen, Düsseldorf, bei: Juralit, Juli 2016 (Online-Rezension)
„Das Handbuch ist insbesondere zur Entwicklung angemessener Strategien in Familienrechtsfällen sehr gut einsetzbar. Es wird seinem Titel sehr gerecht, da letztlich alle wichtigen Fallkonstellationen diskutiert und Lösungen zugeführt werden, die gut umsetzbar sind. Das inzwischen in fünfter Auflage erschienene Praxishandbuch bietet eine Fülle von Informationen, Hinweisen und Lösungsansätzen, die für die Praxis sehr nützlich sind.“
Rechtsanwältin Beatrix Ruetten, Hamburg, in: NZFamR 2015, Heft 8 (zur Vorauflage):
„Das Werk sollte in keiner Kanzlei mit familienrechtlichen Mandaten fehlen und dient auch dem erfahrenen Praktiker zum schnellen Einstieg in die Lösung.“
Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: FuR 2015, Heft 1 (zur Vorauflage):
„Herausgeber und Autoren sind zu beglückwünschen zu dieser umfassenden Abhandlung, aus deren Nutzung jeder, der familienrechtliche Anfänger, aber auch der sogenannte Routinier seinen Gewinn ziehen wird.“