BayObLG vom 23.12.1982
BReg 1 Z 105/82
Normen:
BGB § 1667 ;
Fundstellen:
FamRZ 1983, 528

a. Eine Gefährdung des Kindesvermögens ist in der Regel auch dann anzunehmen, wenn gesetzlich vorgeschriebene oder übliche Möglichkeiten der Vermögensvermehrung nicht genutzt werden. So insbesondere, wenn die gem. § 1642 BGB aufgezählten Geldanlagen nach den Grundsätzen wirtschaftlicher Vermögensverwaltung nicht genutzt werden. Von einer Gefährdung des Kindesvermögens ist auch auszugehen, wenn auf die Vermietung oder Verpachtung von Grundstücken des Kindes verzichtet oder wenn die gesetzlich zulässige Mieterhöhung unterlassen wird.b. Die Entziehung der Vermögenssorge kommt nur als äußerste Maßnahme in Betracht, d.h. wenn minderschwere Maßnahmen und auch eine teilweise Entziehung der Vermögenssorge hinsichtlich einzelner Vermögensgegenstände nicht ausreichen.

Jeder Fall ist anders – das sagt die Erfahrung. Und doch gibt es typische Mandatssituationen, mit denen jeder Anwalt, der familienrechtliche Mandate bearbeitet, regelmäßig konfrontiert wird.

Und das bieten Ihnen „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

  • Rund 100 typische Mandatssituationen, jeweils strukturiert nach:
    Sachverhalt/Checkliste/Lösung/Verfahren/Muster
  • Instruktive Einführungen in die einzelnen Rechtsthemen
  • Checklisten und Muster
  • Praxistipps zur Mandatsstrategie
  • Warnhinweise auf Haftungsfallen
  • 30.000 Gerichtsentscheidungen
  • Kompetente Autoren aus Justiz und Anwaltschaft

Und so beurteilt die Fachpresse „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

Rechtsanwalt Ralf Hansen, Düsseldorf, bei: Juralit, Juli 2016 (Online-Rezension)
„Das Handbuch ist insbesondere zur Entwicklung angemessener Strategien in Familienrechtsfällen sehr gut einsetzbar. Es wird seinem Titel sehr gerecht, da letztlich alle wichtigen Fallkonstellationen diskutiert und Lösungen zugeführt werden, die gut umsetzbar sind. Das inzwischen in fünfter Auflage erschienene Praxishandbuch bietet eine Fülle von Informationen, Hinweisen und Lösungsansätzen, die für die Praxis sehr nützlich sind.“
Rechtsanwältin Beatrix Ruetten, Hamburg, in: NZFamR 2015, Heft 8 (zur Vorauflage):
„Das Werk sollte in keiner Kanzlei mit familienrechtlichen Mandaten fehlen und dient auch dem erfahrenen Praktiker zum schnellen Einstieg in die Lösung.“
Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: FuR 2015, Heft 1 (zur Vorauflage):
„Herausgeber und Autoren sind zu beglückwünschen zu dieser umfassenden Abhandlung, aus deren Nutzung jeder, der familienrechtliche Anfänger, aber auch der sogenannte Routinier seinen Gewinn ziehen wird.“