LG Freiburg vom 05.02.1988
8 T 57/87
Normen:
BGB § 1615g;
Fundstellen:
DAVorm 1988, 813
LSK-FamR/Hannemann, § 1615g BGB LS 4

LG Freiburg - 05.02.1988 (8 T 57/87) - DRsp Nr. 1994/14593

LG Freiburg, vom 05.02.1988 - Aktenzeichen 8 T 57/87

DRsp Nr. 1994/14593

a. Kommt dem Vater infolge der Berücksichtigung seines nichtehelichen Kindes ein Zählkindvorteil zugute, ist das der Kindsmutter gewährte Kindergeld nicht zur Hälfte auf den vom Vater zu leistenden Regelunterhalt anzurechnen. b. Dabei kommt es nicht darauf an, ob der Vater das erhöhte Kindergeld für sich in Anspruch nimmt. c. Die Erhöhung des Kindergeldanspruchs des Vaters infolge des Zählkindvorteils stellt eine Leistung i.S. des § 4 Regelunterhaltsverordnung dar.

Normenkette:

BGB § 1615g;

Hinweise:

Ebenso:LG Würzburg, NJW 1978, 1167 LS 4 a bestätigt von LG Hannover, DAV 1990, 480; LG Bremen, DAV 1989, 526; LG Waldshut-Tiengen, DAV 1989, 526; wie LS 4 a und 4 c: LG Braunschweig, DAV 1988, 814; LG Hamburg, DAV 1987, 691; LG Koblenz, DAV 1986, 553; LG Aachen, Rpfleger 1982, 343; LG Trier, DAV 1981, 90; AG Hamburg-Altona, DAV 1992, 225; vgl. auch Binschus, DAV 1989, 917.

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Und so beurteilt die Fachpresse „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

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Rechtsanwältin Beatrix Ruetten, Hamburg, in: NZFamR 2015, Heft 8 (zur Vorauflage):
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Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: FuR 2015, Heft 1 (zur Vorauflage):
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