OLG Brandenburg - Beschluss vom 12.10.2009
10 UF 118/07
Normen:
BGB § 1696 ;
Fundstellen:
FamRZ 2010, 740

Abänderung einer Umgangsregelung wegen Änderung der tatsächlichen Verhältnisse

OLG Brandenburg, Beschluss vom 12.10.2009 - Aktenzeichen 10 UF 118/07

DRsp Nr. 2009/25325

Abänderung einer Umgangsregelung wegen Änderung der tatsächlichen Verhältnisse

1. Haben die tatsächlichen Verhältnisse sich geändert oder hat sich eine bestehende Umgangsregelung nicht bewährt, so kann die Regelung des Umgangs durch das Gericht geändert werden, ohne dass dieses an Anträge der Beteiligten gebunden ist. 2. Dabei steht einer Entscheidung zum Nachteil des Beschwerdeführers das Verbot der Verschlechterung nicht entgegen. 3. Einem inzwischen achtjährigen Kind, das zwar von der Existenz seines Vaters weiß, diesen aber nicht kennt, kann eine Kontaktaufnahme und ein Umgang in einer fremden Umgebung nicht zugemutet werden. Eine Umgangsregelung ist daher in aller Regel am Wohnsitz des Kindes durchzuführen. Lehnt der Vater eine solche wegen der weiten Entfernung seines Wohnsitzes ab, so hat die Anordnung einer Umgangsregelung zu unterbleiben.

Jeder Fall ist anders – das sagt die Erfahrung. Und doch gibt es typische Mandatssituationen, mit denen jeder Anwalt, der familienrechtliche Mandate bearbeitet, regelmäßig konfrontiert wird.

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Und so beurteilt die Fachpresse „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

Rechtsanwalt Ralf Hansen, Düsseldorf, bei: Juralit, Juli 2016 (Online-Rezension)
„Das Handbuch ist insbesondere zur Entwicklung angemessener Strategien in Familienrechtsfällen sehr gut einsetzbar. Es wird seinem Titel sehr gerecht, da letztlich alle wichtigen Fallkonstellationen diskutiert und Lösungen zugeführt werden, die gut umsetzbar sind. Das inzwischen in fünfter Auflage erschienene Praxishandbuch bietet eine Fülle von Informationen, Hinweisen und Lösungsansätzen, die für die Praxis sehr nützlich sind.“
Rechtsanwältin Beatrix Ruetten, Hamburg, in: NZFamR 2015, Heft 8 (zur Vorauflage):
„Das Werk sollte in keiner Kanzlei mit familienrechtlichen Mandaten fehlen und dient auch dem erfahrenen Praktiker zum schnellen Einstieg in die Lösung.“
Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: FuR 2015, Heft 1 (zur Vorauflage):
„Herausgeber und Autoren sind zu beglückwünschen zu dieser umfassenden Abhandlung, aus deren Nutzung jeder, der familienrechtliche Anfänger, aber auch der sogenannte Routinier seinen Gewinn ziehen wird.“