KG - Beschluss vom 20.12.2016
25 UF 23/16
Normen:
FamFG § 28 Abs. 4 ; ZPO § 164 ;
Vorinstanzen:
AG Berlin-Schöneberg, - Vorinstanzaktenzeichen 90 F 321/15

Anforderungen an den Inhalt eines Vermerks über einen Anhörungstermin im FGG-Verfahren

KG, Beschluss vom 20.12.2016 - Aktenzeichen 25 UF 23/16

DRsp Nr. 2017/9682

Anforderungen an den Inhalt eines Vermerks über einen Anhörungstermin im FGG -Verfahren

Zu den Anforderungen an den Vermerk über einen Anhörungstermin gemäß § 28 Abs. 4 FamFG , insbesondere in Kindschaftssachen.

1. Gem. § 28 Abs. 4 S. 1 u. 2 FamFG hat das Gericht in dem Vermerk über einen Anhörungstermin die wesentlichen Vorgänge des Termins und einer persönlichen Anhörung festzuhalten. Dabei liegt die Ausgestaltung im Einzelnen im Ermessen des Gerichts. 2. Die Wiedergabe einer Anhörung eines Kindes in Kindschaftssachen muss bei einer Anfechtbarkeit der Entscheidung so ausführlich sein, dass sie auch für das Rechtsmittelgericht aussagekräftig ist. Dies ist jedoch nicht der Fall, wenn gegen die Entscheidung ein Rechtsmittel nicht eröffnet ist. In diesem Fall reicht es aus, wenn z.B. ein Vorschlag für eine gütliche Einigung und dessen Nichtannahme dokumentiert ist.

Jeder Fall ist anders – das sagt die Erfahrung. Und doch gibt es typische Mandatssituationen, mit denen jeder Anwalt, der familienrechtliche Mandate bearbeitet, regelmäßig konfrontiert wird.

Und das bieten Ihnen „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

  • Rund 100 typische Mandatssituationen, jeweils strukturiert nach:
    Sachverhalt/Checkliste/Lösung/Verfahren/Muster
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  • Kompetente Autoren aus Justiz und Anwaltschaft

Und so beurteilt die Fachpresse „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

Rechtsanwalt Ralf Hansen, Düsseldorf, bei: Juralit, Juli 2016 (Online-Rezension)
„Das Handbuch ist insbesondere zur Entwicklung angemessener Strategien in Familienrechtsfällen sehr gut einsetzbar. Es wird seinem Titel sehr gerecht, da letztlich alle wichtigen Fallkonstellationen diskutiert und Lösungen zugeführt werden, die gut umsetzbar sind. Das inzwischen in fünfter Auflage erschienene Praxishandbuch bietet eine Fülle von Informationen, Hinweisen und Lösungsansätzen, die für die Praxis sehr nützlich sind.“
Rechtsanwältin Beatrix Ruetten, Hamburg, in: NZFamR 2015, Heft 8 (zur Vorauflage):
„Das Werk sollte in keiner Kanzlei mit familienrechtlichen Mandaten fehlen und dient auch dem erfahrenen Praktiker zum schnellen Einstieg in die Lösung.“
Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: FuR 2015, Heft 1 (zur Vorauflage):
„Herausgeber und Autoren sind zu beglückwünschen zu dieser umfassenden Abhandlung, aus deren Nutzung jeder, der familienrechtliche Anfänger, aber auch der sogenannte Routinier seinen Gewinn ziehen wird.“