Artikel 33 GG
Stand: 15.11.2019
zuletzt geändert durch:
Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes (Artikel 72, 105 und 125 b), BGBl. I S. 1546
II. Der Bund und die Länder

Artikel 33 GG (Gleichstellung/öffentlicher Dienst)

Artikel 33 (Gleichstellung/öffentlicher Dienst)

GG ( Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland )

 
 

(1)  Jeder Deutsche hat in jedem Lande die gleichen staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten. (2)  Jeder Deutsche hat nach seiner Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung gleichen Zugang zu jedem öffentlichen Amte. (3)  1Der Genuß bürgerlicher und staatsbürgerlicher Rechte, die Zulassung zu öffentlichen Ämtern sowie die im öffentlichen Dienste erworbenen Rechte sind unabhängig von dem religiösen Bekenntnis. 2Niemandem darf aus seiner Zugehörigkeit oder Nichtzugehörigkeit zu einem Bekenntnisse oder einer Weltanschauung ein Nachteil erwachsen. (4)  Die Ausübung hoheitsrechtlicher Befugnisse ist als ständige Aufgabe in der Regel Angehörigen des öffentlichen Dienstes zu übertragen, die in einem öffentlich-rechtlichen Dienst- und Treueverhältnis stehen. (5)  Das Recht des öffentlichen Dienstes ist unter Berücksichtigung der hergebrachten Grundsätze des Berufsbeamtentums zu regeln und fortzuentwickeln.