BayObLG - Beschluß vom 10.10.1994
3Z BR 262/94
Normen:
FGG § 19 , § 67 ;
Fundstellen:
BayObLG-Rp 1995, 14
BtPrax 1995, 27
EzFamR aktuell 1994, 457
FamRZ 1995, 301
Vorinstanzen:
LG Nürnberg-Fürth,
AG Nürnberg,

Beschwerde des Betroffenen gegen die Bestellung eines Verfahrenspflegers

BayObLG, Beschluß vom 10.10.1994 - Aktenzeichen 3Z BR 262/94

DRsp Nr. 1995/1229

Beschwerde des Betroffenen gegen die Bestellung eines Verfahrenspflegers

»Die Beschwerde des Betroffenen gegen die Bestellung eines Verfahrenspflegers in einem Verfahren auf Entlassung der Betreuerin ist nicht statthaft.«

Normenkette:

FGG § 19 , § 67 ;

Gründe:

I. Für die Betroffene wurde in einem Verfahren zur Entscheidung über einen Antrag der Betreuerin auf deren Entlassung mit Beschluß des Amtsgericht vom 10.5.1994 eine Verfahrenspflegerin bestellt. Die Beschwerde der Betroffenen hiergegen wies das Landgericht mit Beschluß vom 4.7.1994 zurück. Hiergegen richtet sich die mit Anwaltschriftsatz eingelegte weitere Beschwerde der Betroffenen, die sie damit begründet, daß sie einen Verfahrensbevollmächtigten habe und die Bestellung der Verfahrenspflegerin Mißtrauen gegen diesen bedeute.

II. Die zulässige weitere Beschwerde ist nicht begründet. Allerdings ist, in Abänderung des landgerichtlichen Beschlusses, die Erstbeschwerde als unzulässig zu verwerfen, weil gegen die Bestellung eines Verfahrenspflegers die Beschwerde nicht statthaft ist.

Jeder Fall ist anders – das sagt die Erfahrung. Und doch gibt es typische Mandatssituationen, mit denen jeder Anwalt, der familienrechtliche Mandate bearbeitet, regelmäßig konfrontiert wird.

Und das bieten Ihnen „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

  • Rund 100 typische Mandatssituationen, jeweils strukturiert nach:
    Sachverhalt/Checkliste/Lösung/Verfahren/Muster
  • Instruktive Einführungen in die einzelnen Rechtsthemen
  • Checklisten und Muster
  • Praxistipps zur Mandatsstrategie
  • Warnhinweise auf Haftungsfallen
  • 30.000 Gerichtsentscheidungen
  • Kompetente Autoren aus Justiz und Anwaltschaft

Und so beurteilt die Fachpresse „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

Rechtsanwalt Ralf Hansen, Düsseldorf, bei: Juralit, Juli 2016 (Online-Rezension)
„Das Handbuch ist insbesondere zur Entwicklung angemessener Strategien in Familienrechtsfällen sehr gut einsetzbar. Es wird seinem Titel sehr gerecht, da letztlich alle wichtigen Fallkonstellationen diskutiert und Lösungen zugeführt werden, die gut umsetzbar sind. Das inzwischen in fünfter Auflage erschienene Praxishandbuch bietet eine Fülle von Informationen, Hinweisen und Lösungsansätzen, die für die Praxis sehr nützlich sind.“
Rechtsanwältin Beatrix Ruetten, Hamburg, in: NZFamR 2015, Heft 8 (zur Vorauflage):
„Das Werk sollte in keiner Kanzlei mit familienrechtlichen Mandaten fehlen und dient auch dem erfahrenen Praktiker zum schnellen Einstieg in die Lösung.“
Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: FuR 2015, Heft 1 (zur Vorauflage):
„Herausgeber und Autoren sind zu beglückwünschen zu dieser umfassenden Abhandlung, aus deren Nutzung jeder, der familienrechtliche Anfänger, aber auch der sogenannte Routinier seinen Gewinn ziehen wird.“