BayObLG - Beschluss vom 12.01.2005
3Z BR 251/04
Normen:
BGB § 1836a § 1908i ; BVormVG Art. 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 ;
Fundstellen:
BayObLGReport 2005, 332
FamRZ 2005, 932
Vorinstanzen:
LG Schweinfurt, vom 08.10.2004 - Vorinstanzaktenzeichen T 57/04
AG Schweinfurt, - Vorinstanzaktenzeichen XVII 1079/92

Bewertung des Studiengangs Betriebswirt Sozialwesen -Kolpingakademie

BayObLG, Beschluss vom 12.01.2005 - Aktenzeichen 3Z BR 251/04

DRsp Nr. 2005/2250

Bewertung des Studiengangs "Betriebswirt Sozialwesen -Kolpingakademie"

»Der Studiengang "Betriebswirt Sozialwesen (Kolpingakademie)" stellt keine einem Hochschulstudium vergleichbare Ausbildung dar.«

Normenkette:

BGB § 1836a § 1908i ; BVormVG Art. 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 ;

Gründe:

I.

Nachdem für die Betroffene bereits seit 1986 Gebrechlichkeitspflegschaft bestand, die kraft Gesetz in eine Betreuung überführt wurde, bestellte das Amtsgericht mit Beschluss vom 30.12.1999 den jetzigen Betreuer als Berufsbetreuer mit den Aufgabenkreisen notwendige ärztliche Behandlung/Gesundheitsfürsorge, Aufenthaltsbestimmung einschließlich der Unterbringung in einer geschlossenen Abteilung einer psychiatrischen Klinik oder einer beschützenden Abteilung eines Alten- oder Pflegeheims, Entscheidung über unterbringungsähnliche Maßnahmen, Vermögenssorge einschließlich Wohnungsauflösung und Kündigung des Mietverhältnisses sowie Regelung von Nachlass-, Renten-, Sozialhilfeverfahren, die mit Beschluss vom 18.1.2000 um den Aufgabenkreis Entgegennahme, Öffnen und Bearbeiten aller Postsachen erweitert wurden.

Jeder Fall ist anders – das sagt die Erfahrung. Und doch gibt es typische Mandatssituationen, mit denen jeder Anwalt, der familienrechtliche Mandate bearbeitet, regelmäßig konfrontiert wird.

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Und so beurteilt die Fachpresse „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

Rechtsanwalt Ralf Hansen, Düsseldorf, bei: Juralit, Juli 2016 (Online-Rezension)
„Das Handbuch ist insbesondere zur Entwicklung angemessener Strategien in Familienrechtsfällen sehr gut einsetzbar. Es wird seinem Titel sehr gerecht, da letztlich alle wichtigen Fallkonstellationen diskutiert und Lösungen zugeführt werden, die gut umsetzbar sind. Das inzwischen in fünfter Auflage erschienene Praxishandbuch bietet eine Fülle von Informationen, Hinweisen und Lösungsansätzen, die für die Praxis sehr nützlich sind.“
Rechtsanwältin Beatrix Ruetten, Hamburg, in: NZFamR 2015, Heft 8 (zur Vorauflage):
„Das Werk sollte in keiner Kanzlei mit familienrechtlichen Mandaten fehlen und dient auch dem erfahrenen Praktiker zum schnellen Einstieg in die Lösung.“
Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: FuR 2015, Heft 1 (zur Vorauflage):
„Herausgeber und Autoren sind zu beglückwünschen zu dieser umfassenden Abhandlung, aus deren Nutzung jeder, der familienrechtliche Anfänger, aber auch der sogenannte Routinier seinen Gewinn ziehen wird.“