BGH vom 10.10.1979
IV ZR 79/78
Normen:
BGB § 1373 , § 1376 , § 1379 ;
Fundstellen:
BGHZ 75, 195
FamRZ 1980, 37
LSK-FamR/Hülsmann, § 1373 BGB LS 4
LSK-FamR/Hülsmann, § 1376 BGB LS 24
LSK-FamR/Hülsmann, § 1376 BGB LS 32
LSK-FamR/Hülsmann, § 1379 BGB LS 31
NJW 1980, 229

Bewertung einer Unternehmensbeteiligung bei der Berechnung des Endvermögens

BGH, vom 10.10.1979 - Aktenzeichen IV ZR 79/78

DRsp Nr. 1994/5198

Bewertung einer Unternehmensbeteiligung bei der Berechnung des Endvermögens

A. Bei der Berechnung des Endvermögens ist eine Unternehmensbeteiligung bezogen auf den Bewertungsstichtag nach objektiven Kriterien zu bewerten. B. Bei einer Unternehmensbeteiligung, die keinen Marktpreis hat, bilden im Regelfall der den Goodwill einschließende Verkehrswert des Unternehmens und der Umfang der Beteiligung die wesentlichen Grundlagen für die Bemessung ihres Wertes.

Normenkette:

BGB § 1373 , § 1376 , § 1379 ;

Hinweise:

B. Siehe dazu in der Literatur: Klingelhöffer, FamRZ 1991, 882. Unter Goodwill versteht man ganz allgemein den über den reinen Sachwert hinausgehenden Wert eines Betriebes oder einer Praxis, der sich vor allem durch einen »inneren Wert« bemißt und der sich darin äußert, daß der Erwerber bereit ist, für diesen »inneren Wert« einen höhreren Preis zu zahlen (Verwertungsvorteil). Jedoch ist die Veräußerung nicht der einzige Weg, um den vorhandenen »inneren Wert« nutzbar zu machen. Dieser kann auch darin bestehen, daß ein weiterer Inhaber in die Firma oder den Betrieb aufgenommen wird (Nutzungsvorteil).

Jeder Fall ist anders – das sagt die Erfahrung. Und doch gibt es typische Mandatssituationen, mit denen jeder Anwalt, der familienrechtliche Mandate bearbeitet, regelmäßig konfrontiert wird.

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Und so beurteilt die Fachpresse „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

Rechtsanwalt Ralf Hansen, Düsseldorf, bei: Juralit, Juli 2016 (Online-Rezension)
„Das Handbuch ist insbesondere zur Entwicklung angemessener Strategien in Familienrechtsfällen sehr gut einsetzbar. Es wird seinem Titel sehr gerecht, da letztlich alle wichtigen Fallkonstellationen diskutiert und Lösungen zugeführt werden, die gut umsetzbar sind. Das inzwischen in fünfter Auflage erschienene Praxishandbuch bietet eine Fülle von Informationen, Hinweisen und Lösungsansätzen, die für die Praxis sehr nützlich sind.“
Rechtsanwältin Beatrix Ruetten, Hamburg, in: NZFamR 2015, Heft 8 (zur Vorauflage):
„Das Werk sollte in keiner Kanzlei mit familienrechtlichen Mandaten fehlen und dient auch dem erfahrenen Praktiker zum schnellen Einstieg in die Lösung.“
Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: FuR 2015, Heft 1 (zur Vorauflage):
„Herausgeber und Autoren sind zu beglückwünschen zu dieser umfassenden Abhandlung, aus deren Nutzung jeder, der familienrechtliche Anfänger, aber auch der sogenannte Routinier seinen Gewinn ziehen wird.“