AG Tübingen - Urteil vom 29.09.1994
7 C 732/94
Normen:
BGB § 1602 , § 1610 , § 1615a , § 1934d;
Fundstellen:
FamRZ 1995, 756

Da es sich bei dem vorzeitigen Erbausgleich eines Vaters gegenüber seinem nichtehelichen Kind um eine Zuwendung mit einer besonderen Zweckbestimmung, zum einem, dem Begünstigten zu einem Startkapital für seinen eigenen Lebens- und Berufsweg zu verhelfen und zum anderen, dem Verpflichteten eine Möglichkeit zu geben, die durch die Erbberechtigung geschaffene lebenslange Verkettung mit dem nichtehelichen Kind abzukürzen, handelt, ist ein nichteheliches Kind, welches im Rahmen des vorzeitigen Erbausgleichs von seinem Vater eine Geldsumme erhalten hat, nicht gehalten, sich den Stamm dieses Vermögens auf seinen Unterhaltsanspruch gegenüber dem Vater anrechnen zu lassen.

Jeder Fall ist anders – das sagt die Erfahrung. Und doch gibt es typische Mandatssituationen, mit denen jeder Anwalt, der familienrechtliche Mandate bearbeitet, regelmäßig konfrontiert wird.

Und das bieten Ihnen „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

  • Rund 100 typische Mandatssituationen, jeweils strukturiert nach:
    Sachverhalt/Checkliste/Lösung/Verfahren/Muster
  • Instruktive Einführungen in die einzelnen Rechtsthemen
  • Checklisten und Muster
  • Praxistipps zur Mandatsstrategie
  • Warnhinweise auf Haftungsfallen
  • 30.000 Gerichtsentscheidungen
  • Kompetente Autoren aus Justiz und Anwaltschaft

Und so beurteilt die Fachpresse „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

Rechtsanwalt Ralf Hansen, Düsseldorf, bei: Juralit, Juli 2016 (Online-Rezension)
„Das Handbuch ist insbesondere zur Entwicklung angemessener Strategien in Familienrechtsfällen sehr gut einsetzbar. Es wird seinem Titel sehr gerecht, da letztlich alle wichtigen Fallkonstellationen diskutiert und Lösungen zugeführt werden, die gut umsetzbar sind. Das inzwischen in fünfter Auflage erschienene Praxishandbuch bietet eine Fülle von Informationen, Hinweisen und Lösungsansätzen, die für die Praxis sehr nützlich sind.“
Rechtsanwältin Beatrix Ruetten, Hamburg, in: NZFamR 2015, Heft 8 (zur Vorauflage):
„Das Werk sollte in keiner Kanzlei mit familienrechtlichen Mandaten fehlen und dient auch dem erfahrenen Praktiker zum schnellen Einstieg in die Lösung.“
Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: FuR 2015, Heft 1 (zur Vorauflage):
„Herausgeber und Autoren sind zu beglückwünschen zu dieser umfassenden Abhandlung, aus deren Nutzung jeder, der familienrechtliche Anfänger, aber auch der sogenannte Routinier seinen Gewinn ziehen wird.“