BayObLG - Beschluß vom 07.12.1999
1Z BR 105/99
Normen:
BGB § 2227 ; FGG § 12 ;
Vorinstanzen:
LG Traunstein, - Vorinstanzaktenzeichen 4 T 178/99
AG Traunstein, - Vorinstanzaktenzeichen 7 VI 349/96

Entlassung des Testamentsvollstreckers

BayObLG, Beschluß vom 07.12.1999 - Aktenzeichen 1Z BR 105/99

DRsp Nr. 2000/1866

Entlassung des Testamentsvollstreckers

»Zur Ausübung des Ermessens bei Entlassung des Testamentsvollstreckers aus wichtigem Grund.«

Normenkette:

BGB § 2227 ; FGG § 12 ;

Gründe:

I.

Die verwitwete und kinderlose Erblasserin verstarb im Alter von 95 Jahren; sie hinterließ Sach- und Geldvermögen von insgesamt DM 370000,--. In einem notariellen Testament vom 5.6.1986 setzte sie die Beteiligte zu 1 als Alleinerbin ein und traf im übrigen Vermächtnisanordnungen. Im notariellen Testament vom 7.7.1989 änderte sie die Vermächtnisse und verfügte unter anderem:

2)

Der im Testament von mir eingesetzten Alleinerbin, meiner Nichte (= Beteiligte zu 1), soll nach Abzug aller Geldvermächtnisse ein Geldbetrag von mindestens 10000,--- DM - zehntausend Deutsche Mark verbleiben.

Sollte dies nicht der Fall sein, sind die Geldvermächtnisse entsprechend zu kürzen.

Jeder Fall ist anders – das sagt die Erfahrung. Und doch gibt es typische Mandatssituationen, mit denen jeder Anwalt, der familienrechtliche Mandate bearbeitet, regelmäßig konfrontiert wird.

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Und so beurteilt die Fachpresse „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

Rechtsanwalt Ralf Hansen, Düsseldorf, bei: Juralit, Juli 2016 (Online-Rezension)
„Das Handbuch ist insbesondere zur Entwicklung angemessener Strategien in Familienrechtsfällen sehr gut einsetzbar. Es wird seinem Titel sehr gerecht, da letztlich alle wichtigen Fallkonstellationen diskutiert und Lösungen zugeführt werden, die gut umsetzbar sind. Das inzwischen in fünfter Auflage erschienene Praxishandbuch bietet eine Fülle von Informationen, Hinweisen und Lösungsansätzen, die für die Praxis sehr nützlich sind.“
Rechtsanwältin Beatrix Ruetten, Hamburg, in: NZFamR 2015, Heft 8 (zur Vorauflage):
„Das Werk sollte in keiner Kanzlei mit familienrechtlichen Mandaten fehlen und dient auch dem erfahrenen Praktiker zum schnellen Einstieg in die Lösung.“
Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: FuR 2015, Heft 1 (zur Vorauflage):
„Herausgeber und Autoren sind zu beglückwünschen zu dieser umfassenden Abhandlung, aus deren Nutzung jeder, der familienrechtliche Anfänger, aber auch der sogenannte Routinier seinen Gewinn ziehen wird.“