OLG Brandenburg - Beschluss vom 10.04.2019
9 UF 231/18
Normen:
BGB § 1666 Abs. 1 ;
Vorinstanzen:
AG Oranienburg, vom 11.10.2018 - Vorinstanzaktenzeichen 34 F 86/18

Entziehung des Umgangsbestimmungsrechts eines Kindes mit einem früheren Partner der Mutter

OLG Brandenburg, Beschluss vom 10.04.2019 - Aktenzeichen 9 UF 231/18

DRsp Nr. 2019/6679

Entziehung des Umgangsbestimmungsrechts eines Kindes mit einem früheren Partner der Mutter

Es rechtfertigt nicht den Entzug des Umgangsbestimmungsrechts, wenn die Mutter eines nicht ehelich geborenen Kindes dessen Umgang mit einem ihrer früheren Lebenspartner, der nicht der Vater des Kindes ist, nur noch in eingeschränktem Umfang zulässt. Denn das Kind hat mit dem Beteiligten niemals in häuslicher Gemeinschaft gelebt, so dass zweifelhaft erscheint, ob es sich überhaupt um eine wichtige Bezugsperson handelt.

Auf die Beschwerde der Mutter wird der Beschluss des Amtsgerichts - Familiengericht - Oranienburg vom 11.10.2018 (Az. 34 F 86/18) aufgehoben.

Kosten für das Beschwerdeverfahren werden nicht erhoben;

eine Erstattung außergerichtlicher Kosten findet nicht statt.

Der Wert des Beschwerdeverfahrens wird auf 3.000 € festgesetzt.

Normenkette:

BGB § 1666 Abs. 1 ;

Jeder Fall ist anders – das sagt die Erfahrung. Und doch gibt es typische Mandatssituationen, mit denen jeder Anwalt, der familienrechtliche Mandate bearbeitet, regelmäßig konfrontiert wird.

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Und so beurteilt die Fachpresse „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

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Rechtsanwältin Beatrix Ruetten, Hamburg, in: NZFamR 2015, Heft 8 (zur Vorauflage):
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Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: FuR 2015, Heft 1 (zur Vorauflage):
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