BayObLG - Beschluß vom 27.10.1964
BReg 1 a Z 110/64
Normen:
FGG § 55 ;
Fundstellen:
BayObLGZ 1964, 350

Für eine vormundschaftsgerichtliche Genehmigung ist nach dem Tod des Pfleglings grundsätzlich kein Raum mehr.Dies gilt auch bei genehmigungsbedürftigen Verträgen, die der gutgläubige Pfleger kraft Fortbestandes seiner Befugnisse ( §§ 1915,1893,1698a BGB ) abschloß.Diese Verträge kann das Vormundschaftsgericht nicht mehr genehmigen.Eine unzulässig nach dem Ende der Pflegschaft erteilte vormundschaftsgerichtliche Genehmigung kann aber zunächst wirksam sein und sogar bei Mitteilung duch den Pfleger an den Vertragsgegner zur Unabänderlichkeit erstarken und den genehmigten Vertrag endgültig wirksam machen ( § 1829 Abs.1 Satz 1 BGB).Bis dahin kann das Vormundschaftsgericht auch nach dem Ende der Plegschaft seine Genehmigung noch aufheben.

Jeder Fall ist anders – das sagt die Erfahrung. Und doch gibt es typische Mandatssituationen, mit denen jeder Anwalt, der familienrechtliche Mandate bearbeitet, regelmäßig konfrontiert wird.

Und das bieten Ihnen „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

  • Rund 100 typische Mandatssituationen, jeweils strukturiert nach:
    Sachverhalt/Checkliste/Lösung/Verfahren/Muster
  • Instruktive Einführungen in die einzelnen Rechtsthemen
  • Checklisten und Muster
  • Praxistipps zur Mandatsstrategie
  • Warnhinweise auf Haftungsfallen
  • 30.000 Gerichtsentscheidungen
  • Kompetente Autoren aus Justiz und Anwaltschaft

Und so beurteilt die Fachpresse „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

Rechtsanwalt Ralf Hansen, Düsseldorf, bei: Juralit, Juli 2016 (Online-Rezension)
„Das Handbuch ist insbesondere zur Entwicklung angemessener Strategien in Familienrechtsfällen sehr gut einsetzbar. Es wird seinem Titel sehr gerecht, da letztlich alle wichtigen Fallkonstellationen diskutiert und Lösungen zugeführt werden, die gut umsetzbar sind. Das inzwischen in fünfter Auflage erschienene Praxishandbuch bietet eine Fülle von Informationen, Hinweisen und Lösungsansätzen, die für die Praxis sehr nützlich sind.“
Rechtsanwältin Beatrix Ruetten, Hamburg, in: NZFamR 2015, Heft 8 (zur Vorauflage):
„Das Werk sollte in keiner Kanzlei mit familienrechtlichen Mandaten fehlen und dient auch dem erfahrenen Praktiker zum schnellen Einstieg in die Lösung.“
Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: FuR 2015, Heft 1 (zur Vorauflage):
„Herausgeber und Autoren sind zu beglückwünschen zu dieser umfassenden Abhandlung, aus deren Nutzung jeder, der familienrechtliche Anfänger, aber auch der sogenannte Routinier seinen Gewinn ziehen wird.“