OLG Brandenburg - Beschluss vom 20.08.2020
9 UF 119/20
Normen:
BGB § 1684 ;
Vorinstanzen:
AG Königs Wusterhausen, vom 25.05.2020 - Vorinstanzaktenzeichen F 701/19

Gerichtliche Regelung des Umgangs

OLG Brandenburg, Beschluss vom 20.08.2020 - Aktenzeichen 9 UF 119/20

DRsp Nr. 2020/12595

Gerichtliche Regelung des Umgangs

1. Der Ort, an dem der Umgang eines Elternteils mit seinem Kind stattfinden soll, wird bis zur Grenze der Kindeswohlgefährdung vom Umgangsberechtigten bestimmt. Es ist daher Aufgabe des Umgangsberechtigten, das bereits zu der Umgangszeit zählende Abholen und Zurückverbringen des Kindes zu organisieren und die entsprechenden Kosten zu tragen. Das gilt umso mehr, wenn die sehr weite Entfernung zwischen den elterlichen Wohnorten im Wesentlichen auf den Umzug des umgangsberechtigten Elternteils zurück zu führen ist. 2. Auflagen betreffend FFP2-Masken als Schutzmaßnahmen gegen das Corona-Virus sind gegenüber den Kindeseltern schlechthin nicht angezeigt.

I.

Auf die Beschwerde des Antragstellers vom 09. Juni 2020 wird der Beschluss des vom 25. Mai 2020 (Az. 5 F 701/19) unter Zurückweisung der weitergehenden Beschwerde des Antragstellers teilweise abgeändert und in weiterer Abänderung des gerichtlich gebilligten Umgangsvergleichs vom 25. Mai 2018 (Amtsgerichts Königs Wusterhausen, Az. 5 F 264/18) insgesamt wie folgt neu gefasst:

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Und so beurteilt die Fachpresse „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

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„Das Handbuch ist insbesondere zur Entwicklung angemessener Strategien in Familienrechtsfällen sehr gut einsetzbar. Es wird seinem Titel sehr gerecht, da letztlich alle wichtigen Fallkonstellationen diskutiert und Lösungen zugeführt werden, die gut umsetzbar sind. Das inzwischen in fünfter Auflage erschienene Praxishandbuch bietet eine Fülle von Informationen, Hinweisen und Lösungsansätzen, die für die Praxis sehr nützlich sind.“
Rechtsanwältin Beatrix Ruetten, Hamburg, in: NZFamR 2015, Heft 8 (zur Vorauflage):
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Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: FuR 2015, Heft 1 (zur Vorauflage):
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