BGH - Urteil vom 27.10.1970
VI ZR 64/69
Normen:
StVG § 7 Abs. 1 § 17 ; StVO § 37 ;
Vorinstanzen:
OLG Hamm,
LG Hagen,

Haftungsverteilung bei Überfahren zweier Fußgänger außerorts bei Dunkelheit; Höhe des entgangenen Unterhalts

BGH, Urteil vom 27.10.1970 - Aktenzeichen VI ZR 64/69

DRsp Nr. 2008/15120

Haftungsverteilung bei Überfahren zweier Fußgänger außerorts bei Dunkelheit; Höhe des entgangenen Unterhalts

1. Fährt ein PKW-Fahrer nachts außerhalb geschlossener Ortschaft auf der Landstraße zwei Fußgänger an, so trägt er die alleinige Haftung, wenn er durch seine Fahrerflucht nähere Feststellungen zum Unfallhergang, insbesondere zu Höhe seiner gefahrenen Geschwindigkeit und der näheren Umstände der Überquerung der Fahrbahn durch die Fußgänger vereitelt hat.

»2. Bei Bemessung der einer Witwe eines tödlich verunglückten Arbeitnehmers für entgangenen Unterhalt zuzusprechenden Rente ist in der Regel auch eine Treueprämie zu berücksichtigen, die der Ehemann anlässlich seines 40jährigen Dienstjubiläums von seinem Arbeitgeber erhalten haben würde.«

Normenkette:

StVG § 7 Abs. 1 § 17 ; StVO § 37 ;

Tatbestand:

Jeder Fall ist anders – das sagt die Erfahrung. Und doch gibt es typische Mandatssituationen, mit denen jeder Anwalt, der familienrechtliche Mandate bearbeitet, regelmäßig konfrontiert wird.

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Und so beurteilt die Fachpresse „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

Rechtsanwalt Ralf Hansen, Düsseldorf, bei: Juralit, Juli 2016 (Online-Rezension)
„Das Handbuch ist insbesondere zur Entwicklung angemessener Strategien in Familienrechtsfällen sehr gut einsetzbar. Es wird seinem Titel sehr gerecht, da letztlich alle wichtigen Fallkonstellationen diskutiert und Lösungen zugeführt werden, die gut umsetzbar sind. Das inzwischen in fünfter Auflage erschienene Praxishandbuch bietet eine Fülle von Informationen, Hinweisen und Lösungsansätzen, die für die Praxis sehr nützlich sind.“
Rechtsanwältin Beatrix Ruetten, Hamburg, in: NZFamR 2015, Heft 8 (zur Vorauflage):
„Das Werk sollte in keiner Kanzlei mit familienrechtlichen Mandaten fehlen und dient auch dem erfahrenen Praktiker zum schnellen Einstieg in die Lösung.“
Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: FuR 2015, Heft 1 (zur Vorauflage):
„Herausgeber und Autoren sind zu beglückwünschen zu dieser umfassenden Abhandlung, aus deren Nutzung jeder, der familienrechtliche Anfänger, aber auch der sogenannte Routinier seinen Gewinn ziehen wird.“