OLG Brandenburg - Beschluss vom 19.12.2014
9 UF 182/12
Normen:
BGB § 1601 ; BGB § 1603 ; BGB § 1613 Abs. 1 ;
Vorinstanzen:
AG Oranienburg, vom 22.08.2012 - Vorinstanzaktenzeichen 36 F 431/11

Höhe des KindesunterhaltsBerücksichtigung eines Wohnvorteils

OLG Brandenburg, Beschluss vom 19.12.2014 - Aktenzeichen 9 UF 182/12

DRsp Nr. 2015/2608

Höhe des Kindesunterhalts Berücksichtigung eines Wohnvorteils

Das mietfreie Wohnen des betreuenden Elternteils führt nicht zu einer Kürzung des Barunterhaltsanspruchs des Kindes.

I. Auf die Beschwerde der Antragsgegnerin wird der Beschluss des Amtsgerichts Oranienburg vom 22. August 2012 - Az. 36 F 431/11 - teilweise abgeändert und insgesamt wie folgt neu gefasst:

Die Antragsgegnerin wird verpflichtet, an die Antragstellerin einen rückständigen Kindesunterhalt für die Zeit vom 1. Juli 2011 bis zum 31. Oktober 2013 in Höhe von 6.662,33 EUR sowie Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz aus 1.508 EUR vom 28. Januar 2012 bis zum 1. August 2012 sowie aus 988,00 EUR seit dem 2. August 2012 zu zahlen.

Der weitergehende Zahlungsantrag der Antragstellerin und deren Anschlussbeschwerde werden zurückgewiesen; auch die weitergehende Beschwerde der Antragsgegnerin wird zurückgewiesen.

Jeder Fall ist anders – das sagt die Erfahrung. Und doch gibt es typische Mandatssituationen, mit denen jeder Anwalt, der familienrechtliche Mandate bearbeitet, regelmäßig konfrontiert wird.

Und das bieten Ihnen „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

  • Rund 100 typische Mandatssituationen, jeweils strukturiert nach:
    Sachverhalt/Checkliste/Lösung/Verfahren/Muster
  • Instruktive Einführungen in die einzelnen Rechtsthemen
  • Checklisten und Muster
  • Praxistipps zur Mandatsstrategie
  • Warnhinweise auf Haftungsfallen
  • 30.000 Gerichtsentscheidungen
  • Kompetente Autoren aus Justiz und Anwaltschaft

Und so beurteilt die Fachpresse „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

Rechtsanwalt Ralf Hansen, Düsseldorf, bei: Juralit, Juli 2016 (Online-Rezension)
„Das Handbuch ist insbesondere zur Entwicklung angemessener Strategien in Familienrechtsfällen sehr gut einsetzbar. Es wird seinem Titel sehr gerecht, da letztlich alle wichtigen Fallkonstellationen diskutiert und Lösungen zugeführt werden, die gut umsetzbar sind. Das inzwischen in fünfter Auflage erschienene Praxishandbuch bietet eine Fülle von Informationen, Hinweisen und Lösungsansätzen, die für die Praxis sehr nützlich sind.“
Rechtsanwältin Beatrix Ruetten, Hamburg, in: NZFamR 2015, Heft 8 (zur Vorauflage):
„Das Werk sollte in keiner Kanzlei mit familienrechtlichen Mandaten fehlen und dient auch dem erfahrenen Praktiker zum schnellen Einstieg in die Lösung.“
Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: FuR 2015, Heft 1 (zur Vorauflage):
„Herausgeber und Autoren sind zu beglückwünschen zu dieser umfassenden Abhandlung, aus deren Nutzung jeder, der familienrechtliche Anfänger, aber auch der sogenannte Routinier seinen Gewinn ziehen wird.“