OLG Köln - Beschluß vom 21.12.1998
4 WF 284/98
Normen:
HausrVO §§ 1, 5 ;
Fundstellen:
FamRZ 1999, 1096
Vorinstanzen:
AG Bonn, - Vorinstanzaktenzeichen 41 F 101/98

Kostenverteilung in einem Wohnungszuweisungsverfahren

OLG Köln, Beschluß vom 21.12.1998 - Aktenzeichen 4 WF 284/98

DRsp Nr. 1999/3778

Kostenverteilung in einem Wohnungszuweisungsverfahren

»Zur Kostenverteilung in einem Wohungszuweisungsverfahren nach §§ 1, 5 HausrVO, mit dem der aus der früheren Ehewohnung ausgezogene geschiedene Ehegatte Entlassung aus dem Mietvertrag begehrt.«

Normenkette:

HausrVO §§ 1, 5 ;

Gründe:

1. Die Beschwerde vom 16.11.1998 ist nach § 20 a Abs. 2 FGG statthaft und - da die angefochtene Entscheidung der Antragstellerin nicht zugestellt worden ist - auch rechtzeitig eingelegt worden.

Sie ist jedoch nicht begründet. In Verfahren nach der Hausratsverordnung bestimmt der Richter nach billigem Ermessen, welcher Beteiligte die Gerichtskosten zu tragen hat. Dabei kann er auch bestimmen, daß die außergerichtlichen Kosten ganz oder teilweise zu erstatten sind. Danach ist die angefochtene Entscheidung, mit welcher die Kosten des Verfahrens der Antragstellerin auferlegt worden sind, nicht zu beanstanden.

Jeder Fall ist anders – das sagt die Erfahrung. Und doch gibt es typische Mandatssituationen, mit denen jeder Anwalt, der familienrechtliche Mandate bearbeitet, regelmäßig konfrontiert wird.

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Und so beurteilt die Fachpresse „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

Rechtsanwalt Ralf Hansen, Düsseldorf, bei: Juralit, Juli 2016 (Online-Rezension)
„Das Handbuch ist insbesondere zur Entwicklung angemessener Strategien in Familienrechtsfällen sehr gut einsetzbar. Es wird seinem Titel sehr gerecht, da letztlich alle wichtigen Fallkonstellationen diskutiert und Lösungen zugeführt werden, die gut umsetzbar sind. Das inzwischen in fünfter Auflage erschienene Praxishandbuch bietet eine Fülle von Informationen, Hinweisen und Lösungsansätzen, die für die Praxis sehr nützlich sind.“
Rechtsanwältin Beatrix Ruetten, Hamburg, in: NZFamR 2015, Heft 8 (zur Vorauflage):
„Das Werk sollte in keiner Kanzlei mit familienrechtlichen Mandaten fehlen und dient auch dem erfahrenen Praktiker zum schnellen Einstieg in die Lösung.“
Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: FuR 2015, Heft 1 (zur Vorauflage):
„Herausgeber und Autoren sind zu beglückwünschen zu dieser umfassenden Abhandlung, aus deren Nutzung jeder, der familienrechtliche Anfänger, aber auch der sogenannte Routinier seinen Gewinn ziehen wird.“