BayObLG vom 27.04.1988
1 Z 76/87
Normen:
BGB § 1671 Abs.2, § 1681 Abs.1 S.2;
Fundstellen:
DRsp I(167)363d
FamRZ 1988, 973
Rpfleger 1988, 410

Kriterien für die vormundschaftsgerichtliche Entscheidung darüber, ob die Übertragung der elterlichen Sorge nach dem Tod des sorgeberechtigten Elternteils auf den überlebenden Elternteil dem Kindeswohl entspricht (Abs. 1 Satz 2), und zwar in Orientierung an den für die Übertragung der elterlichen Sorge nach Ehescheidung (§ 1671 Abs. 2 BGB) geltenden Grundsätzen.

BayObLG, vom 27.04.1988 - Aktenzeichen 1 Z 76/87

DRsp Nr. 1992/6848

Kriterien für die vormundschaftsgerichtliche Entscheidung darüber, ob die Übertragung der elterlichen Sorge nach dem Tod des sorgeberechtigten Elternteils auf den überlebenden Elternteil dem Kindeswohl entspricht (Abs. 1 Satz 2), und zwar in Orientierung an den für die Übertragung der elterlichen Sorge nach Ehescheidung (§ 1671 Abs. 2 BGB ) geltenden Grundsätzen.

Normenkette:

BGB § 1671 Abs.2, § 1681 Abs.1 S.2;

»Mit dem Tod der [Adoptiv-]Mutter ist die elterliche Sorge nicht gemäß § 1681 Abs. 1 Satz 1 BGB auf den [Adoptiv-]Vater übergegangen, weil die Mutter gemäß § 1671 BGB sorgeberechtigt war. Deshalb hat das VormGer. eine Entscheidung gemäß § 1681 Abs. 1 Satz 2 BGB zu treffen. ... Es ist anerkannt, daß eine Rückübertragung auf den überlebenden Elternteil dem Kindeswohl dann widersprechen kann, wenn das Kind zum Stiefelternteil oder zu Pflegeeltern engere

Jeder Fall ist anders – das sagt die Erfahrung. Und doch gibt es typische Mandatssituationen, mit denen jeder Anwalt, der familienrechtliche Mandate bearbeitet, regelmäßig konfrontiert wird.

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Und so beurteilt die Fachpresse „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

Rechtsanwalt Ralf Hansen, Düsseldorf, bei: Juralit, Juli 2016 (Online-Rezension)
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Rechtsanwältin Beatrix Ruetten, Hamburg, in: NZFamR 2015, Heft 8 (zur Vorauflage):
„Das Werk sollte in keiner Kanzlei mit familienrechtlichen Mandaten fehlen und dient auch dem erfahrenen Praktiker zum schnellen Einstieg in die Lösung.“
Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: FuR 2015, Heft 1 (zur Vorauflage):
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