BayObLG - Beschluß vom 17.03.1988
BReg 3 Z 33/88
Normen:
Deutsch-türkischer Konsularvertrag Art. 18; EGBGB Art. 3 Abs. 2 S. 1, Art. 13 Abs. 3 S. 2; PStG § 49 Abs. 2 ;
Fundstellen:
BayObLGZ 1988 Nr. 15
BayObLGZ 1988, 86

Nachweis der Eheschließung zweier türkischer Staatsangehöriger vor einem türkischen Konsul in Deutschland

BayObLG, Beschluß vom 17.03.1988 - Aktenzeichen BReg 3 Z 33/88

DRsp Nr. 1998/13654

Nachweis der Eheschließung zweier türkischer Staatsangehöriger vor einem türkischen Konsul in Deutschland

»Das Rechtsmittel der Aufsichtsbehörde des Standesbeamten ist grundsätzlich auch dann zulässig, wenn die von der Aufsichtsbehörde gestellten Anträge unzulässig sind.Eine Eheschließung zweier türkischer Staatsangehöriger vor einem türkischen Konsul in Deutschland kann mit jedem geeigneten Beweismittel nachgewiesen werden. In diesem Fall muß nicht gesondert geprüft werden, ob der türkische Konsul zur Vornahme der Eheschließung ermächtigt war.Die volle Beweiskraft für beglaubigte Abschriften aus dem Standesregister der vom ausländischen Entsendestaat ermächtigten Person hat nur die Bedeutung, daß der Standesbeamte bei Vorlage einer solchen Urkunde weitere Beweise über die Eheschließung nicht zu erheben hat.«

Jeder Fall ist anders – das sagt die Erfahrung. Und doch gibt es typische Mandatssituationen, mit denen jeder Anwalt, der familienrechtliche Mandate bearbeitet, regelmäßig konfrontiert wird.

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Und so beurteilt die Fachpresse „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

Rechtsanwalt Ralf Hansen, Düsseldorf, bei: Juralit, Juli 2016 (Online-Rezension)
„Das Handbuch ist insbesondere zur Entwicklung angemessener Strategien in Familienrechtsfällen sehr gut einsetzbar. Es wird seinem Titel sehr gerecht, da letztlich alle wichtigen Fallkonstellationen diskutiert und Lösungen zugeführt werden, die gut umsetzbar sind. Das inzwischen in fünfter Auflage erschienene Praxishandbuch bietet eine Fülle von Informationen, Hinweisen und Lösungsansätzen, die für die Praxis sehr nützlich sind.“
Rechtsanwältin Beatrix Ruetten, Hamburg, in: NZFamR 2015, Heft 8 (zur Vorauflage):
„Das Werk sollte in keiner Kanzlei mit familienrechtlichen Mandaten fehlen und dient auch dem erfahrenen Praktiker zum schnellen Einstieg in die Lösung.“
Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: FuR 2015, Heft 1 (zur Vorauflage):
„Herausgeber und Autoren sind zu beglückwünschen zu dieser umfassenden Abhandlung, aus deren Nutzung jeder, der familienrechtliche Anfänger, aber auch der sogenannte Routinier seinen Gewinn ziehen wird.“