OLG Hamburg - Beschluss vom 18.10.1979
15 a WF 28/79
Vorinstanzen:
AG Hamburg, vom 10.09.1979 - Vorinstanzaktenzeichen 255 F 218/78

OLG Hamburg - Beschluss vom 18.10.1979 (15 a WF 28/79) - DRsp Nr. 2002/15678

OLG Hamburg, Beschluss vom 18.10.1979 - Aktenzeichen 15 a WF 28/79

DRsp Nr. 2002/15678

Gründe:

Die Prozessbevollmächtigten der Parteien wenden sich dagegen, dass das Familiengericht die Vereinbarung im Auseinandersetzungsvergleich vom 28. August 1979, wonach im Innenverhältnis das von beiden Parteien aufgenommene Darlehen von ca. DM 16.000,--, welches zur Zeit noch mit ca. 9.000,-- valutiert, vom Ehemann allein zurückzuzahlen ist und er die Ehefrau von der Inanspruchnahme durch die Darlehensgeberin freizuhalten habe, mit DM 4.500,-- statt mit DM 9.000,-- bewertet worden ist.

Die nach §§ 9 Abs. 2 BRAGO, 25 Abs. 2 GKG zulässigen Beschwerden der Rechtsanwälte sind nicht begründet.

Zutreffend hat das Familiengericht bei der nach § 3 ZPO vorzunehmenden Wertfestsetzung darauf abgestellt, dass die Parteien gemäß § 426 Abs. 1 Satz 1 BGB wegen Fehlens einer anderweitigen Bestimmung im Innenverhältnis zu gleichen Teilen verpflichtet waren, sodass nur ein zusätzliches Interesse von DM 4.500,-- geregelt worden ist.

Jeder Fall ist anders – das sagt die Erfahrung. Und doch gibt es typische Mandatssituationen, mit denen jeder Anwalt, der familienrechtliche Mandate bearbeitet, regelmäßig konfrontiert wird.

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Und so beurteilt die Fachpresse „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

Rechtsanwalt Ralf Hansen, Düsseldorf, bei: Juralit, Juli 2016 (Online-Rezension)
„Das Handbuch ist insbesondere zur Entwicklung angemessener Strategien in Familienrechtsfällen sehr gut einsetzbar. Es wird seinem Titel sehr gerecht, da letztlich alle wichtigen Fallkonstellationen diskutiert und Lösungen zugeführt werden, die gut umsetzbar sind. Das inzwischen in fünfter Auflage erschienene Praxishandbuch bietet eine Fülle von Informationen, Hinweisen und Lösungsansätzen, die für die Praxis sehr nützlich sind.“
Rechtsanwältin Beatrix Ruetten, Hamburg, in: NZFamR 2015, Heft 8 (zur Vorauflage):
„Das Werk sollte in keiner Kanzlei mit familienrechtlichen Mandaten fehlen und dient auch dem erfahrenen Praktiker zum schnellen Einstieg in die Lösung.“
Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: FuR 2015, Heft 1 (zur Vorauflage):
„Herausgeber und Autoren sind zu beglückwünschen zu dieser umfassenden Abhandlung, aus deren Nutzung jeder, der familienrechtliche Anfänger, aber auch der sogenannte Routinier seinen Gewinn ziehen wird.“