OLG Saarbrücken - Beschluß vom 03.04.1997
6 UF 4/97
Normen:
ZPO § 114 § 115 ; BGB § 1360a Abs. 4 § 1610 ;
Vorinstanzen:
AG Saarbrücken, - Vorinstanzaktenzeichen 39 F 405/95

Prozeßkostenvorschußanspruch des volljährigen Kindes

OLG Saarbrücken, Beschluß vom 03.04.1997 - Aktenzeichen 6 UF 4/97

DRsp Nr. 1997/5611

Prozeßkostenvorschußanspruch des volljährigen Kindes

1. Auch ein volljähriges Kind hat gegen seine Eltern einen Anspruch auf Prozeßkostenvorschuß für einen Rechtsstreit, der eine persönliche Angelegenheit (z.B. die Geltendmachung von Unterhalt gegen einen Elternteil) betrifft, sofern dies Billigkeit entspricht.2. Für mutwillige oder aussichtslose Klagen ist zwar kein Vorschuß zu zahlen, jedoch kann dann eine hinreichende Aussicht auf Erfolg und demnach eine Pflicht zur Zahlung des Prozeßkostenvorschusses nicht verneint werden, wenn die entscheidungserhebliche Rechtsfrage (Bemessung der Höhe des Unterhaltsbedarfs von minderjährigen bzw. volljährigen Kindern bei besonders guten Einkommensverhältnissen der Eltern) nicht eindeutig geklärt ist.

Normenkette:

ZPO § 114 § 115 ; BGB § 1360a Abs. 4 § 1610 ;

Gründe:

Jeder Fall ist anders – das sagt die Erfahrung. Und doch gibt es typische Mandatssituationen, mit denen jeder Anwalt, der familienrechtliche Mandate bearbeitet, regelmäßig konfrontiert wird.

Und das bieten Ihnen „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

  • Rund 100 typische Mandatssituationen, jeweils strukturiert nach:
    Sachverhalt/Checkliste/Lösung/Verfahren/Muster
  • Instruktive Einführungen in die einzelnen Rechtsthemen
  • Checklisten und Muster
  • Praxistipps zur Mandatsstrategie
  • Warnhinweise auf Haftungsfallen
  • 30.000 Gerichtsentscheidungen
  • Kompetente Autoren aus Justiz und Anwaltschaft

Und so beurteilt die Fachpresse „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

Rechtsanwalt Ralf Hansen, Düsseldorf, bei: Juralit, Juli 2016 (Online-Rezension)
„Das Handbuch ist insbesondere zur Entwicklung angemessener Strategien in Familienrechtsfällen sehr gut einsetzbar. Es wird seinem Titel sehr gerecht, da letztlich alle wichtigen Fallkonstellationen diskutiert und Lösungen zugeführt werden, die gut umsetzbar sind. Das inzwischen in fünfter Auflage erschienene Praxishandbuch bietet eine Fülle von Informationen, Hinweisen und Lösungsansätzen, die für die Praxis sehr nützlich sind.“
Rechtsanwältin Beatrix Ruetten, Hamburg, in: NZFamR 2015, Heft 8 (zur Vorauflage):
„Das Werk sollte in keiner Kanzlei mit familienrechtlichen Mandaten fehlen und dient auch dem erfahrenen Praktiker zum schnellen Einstieg in die Lösung.“
Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: FuR 2015, Heft 1 (zur Vorauflage):
„Herausgeber und Autoren sind zu beglückwünschen zu dieser umfassenden Abhandlung, aus deren Nutzung jeder, der familienrechtliche Anfänger, aber auch der sogenannte Routinier seinen Gewinn ziehen wird.“