OLG Saarbrücken - Urteil vom 17.09.1997
9 UF 31/97 UKi
Normen:
BGB § 1601 , § 1602 , § 1603 , § 1610 , § 1612 ;
Vorinstanzen:
AG Saarbrücken, - Vorinstanzaktenzeichen 41 F 226/96

OLG Saarbrücken - Urteil vom 17.09.1997 (9 UF 31/97 UKi) - DRsp Nr. 1998/105

OLG Saarbrücken, Urteil vom 17.09.1997 - Aktenzeichen 9 UF 31/97 UKi

DRsp Nr. 1998/105

Raten auf die Prozesskosten verringern bei bewilligter Prozeßkostenhilfe das unterhaltserhebliche Einkommen nicht. Die Kosten des Umganges des nichtsorgeberechtigten Elternteils mit dem Kind können dem Anspruch des Kindes auf Unterhalt grundsätzlich nicht entgegengehalten werden. Allein eine große Entfernung zwischen dem Aufenthaltsort des Kindes und dem Wohnort des nichtsorgeberechtigten Elternteils führt grundsätzlich zu keiner anderen Beurteilung.

Normenkette:

BGB § 1601 , § 1602 , § 1603 , § 1610 , § 1612 ;

Gründe:

I. Tatbestand:

Die Parteien streiten über die Höhe des der Klägerin zustehenden Unterhalts.

Aus der 1994 geschiedenen Ehe der Mutter der Klägerin und des Beklagte gingen die am 30.4.1983 geborene Tochter S. und die am 29.10.1986 geborene Klägerin hervor. Die elterliche Sorge für die Klägerin steht der Mutter, die für die Tochter S. steht dem Beklagten zu.

Jeder Fall ist anders – das sagt die Erfahrung. Und doch gibt es typische Mandatssituationen, mit denen jeder Anwalt, der familienrechtliche Mandate bearbeitet, regelmäßig konfrontiert wird.

Und das bieten Ihnen „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

  • Rund 100 typische Mandatssituationen, jeweils strukturiert nach:
    Sachverhalt/Checkliste/Lösung/Verfahren/Muster
  • Instruktive Einführungen in die einzelnen Rechtsthemen
  • Checklisten und Muster
  • Praxistipps zur Mandatsstrategie
  • Warnhinweise auf Haftungsfallen
  • 30.000 Gerichtsentscheidungen
  • Kompetente Autoren aus Justiz und Anwaltschaft

Und so beurteilt die Fachpresse „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

Rechtsanwalt Ralf Hansen, Düsseldorf, bei: Juralit, Juli 2016 (Online-Rezension)
„Das Handbuch ist insbesondere zur Entwicklung angemessener Strategien in Familienrechtsfällen sehr gut einsetzbar. Es wird seinem Titel sehr gerecht, da letztlich alle wichtigen Fallkonstellationen diskutiert und Lösungen zugeführt werden, die gut umsetzbar sind. Das inzwischen in fünfter Auflage erschienene Praxishandbuch bietet eine Fülle von Informationen, Hinweisen und Lösungsansätzen, die für die Praxis sehr nützlich sind.“
Rechtsanwältin Beatrix Ruetten, Hamburg, in: NZFamR 2015, Heft 8 (zur Vorauflage):
„Das Werk sollte in keiner Kanzlei mit familienrechtlichen Mandaten fehlen und dient auch dem erfahrenen Praktiker zum schnellen Einstieg in die Lösung.“
Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: FuR 2015, Heft 1 (zur Vorauflage):
„Herausgeber und Autoren sind zu beglückwünschen zu dieser umfassenden Abhandlung, aus deren Nutzung jeder, der familienrechtliche Anfänger, aber auch der sogenannte Routinier seinen Gewinn ziehen wird.“