BVerfG - Beschluß vom 08.12.1976
1 BvR 810/70; 1 BvR 57/73; 1 BvR 147/76
Normen:
BGB § 1589 Abs. 1 , Abs. 2 § 1600a § 1600o Abs. 2 S. 2 § 1618 § 1705 § 1707 § 1711 § 1712 § 1714 § 1747 Abs. 2 § 1747b § 1779 Abs. 2 S. 3 § 1924 § 1929 § 1934a § 1934b § 1934c § 1934d § 1934e § 2303 § 2338 ; EGBGB Art. 213 ; GG Art. 2 Abs. 1 Art. 3 Abs. 1 Art. 6 Abs. 5 Art. 14 Abs. 1 S. 1, S. 2 Art. 117 Abs. 1 ; JWG § 40 § 51b ; NEG Art. 12 § 1 § 2 § 3 § 10 Abs. 1, Abs. 2 § 27 ; WRV Art. 121 ; ZPO § 644 ;
Fundstellen:
BVerfGE 44, 1
BayVBl 1977, 401
DAVorm 1977, 354
FamRZ 1977, 381
FamRZ 1977, 446
MDR 1977, 729
NJW 1977, 1677
Vorinstanzen:
OLG Celle, vom 08.12.1972 - Vorinstanzaktenzeichen 10 Wx 15/72
AG München, vom 15.07.1975 - Vorinstanzaktenzeichen VI 2707/75
LG München I, vom 23.09.1975 - Vorinstanzaktenzeichen 16 T 16765/75
BayObLG, vom 20.02.1976 - Vorinstanzaktenzeichen BReg 1 Z 96/75

Verfassungsmäßigkeit des Erbrechts für nichteheliche Kinder

BVerfG, Beschluß vom 08.12.1976 - Aktenzeichen 1 BvR 810/70; 1 BvR 57/73; 1 BvR 147/76

DRsp Nr. 1996/6880

Verfassungsmäßigkeit des Erbrechts für nichteheliche Kinder

»Es ist mit Art. 6 Abs. 5 und Art. 3 Abs. 1 GG vereinbar, daß sich in Erbfällen nach Inkrafttreten des Nichtehelichengesetzes die erbrechtlichen Verhältnisse eines vor dem 1. Juli 1949 geborenen nichtehelichen Kindes zu seinem Vater und zur väterlichen Familie weiter nach dem alten, vor der Reform geltenden Recht richten (Art. 12 § 10 Abs. 2 Satz 1 des Nichtehelichengesetzes vom 19. August 1969 - BGBl. I S. 1243 -).«

Normenkette:

BGB § 1589 Abs. 1 , Abs. 2 § 1600a § 1600o Abs. 2 S. 2 § 1618 § 1705 § 1707 § 1711 § 1712 § 1714 § 1747 Abs. 2 § 1747b § 1779 Abs. 2 S. 3 § 1924 § 1929 § 1934a § 1934b § 1934c § 1934d § 1934e § 2303 § 2338 ; EGBGB Art. 213 ; GG Art. 2 Abs. 1 Art. 3 Abs. 1 Art. 6 Abs. 5 Art. 14 Abs. 1 S. 1, S. 2 Art. 117 Abs. 1 ;

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Rechtsanwältin Beatrix Ruetten, Hamburg, in: NZFamR 2015, Heft 8 (zur Vorauflage):
„Das Werk sollte in keiner Kanzlei mit familienrechtlichen Mandaten fehlen und dient auch dem erfahrenen Praktiker zum schnellen Einstieg in die Lösung.“
Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: FuR 2015, Heft 1 (zur Vorauflage):
„Herausgeber und Autoren sind zu beglückwünschen zu dieser umfassenden Abhandlung, aus deren Nutzung jeder, der familienrechtliche Anfänger, aber auch der sogenannte Routinier seinen Gewinn ziehen wird.“