BGH vom 25.06.1976
IV ZR 125/75
Normen:
BGB § 1379 ;
Fundstellen:
FamRZ 1976, 516
FamRZ 1978, 677
LSK-FamR/Hülsmann, § 1379 BGB LS 25
LSK-FamR/Hülsmann, § 1379 BGB LS 40

Voraussetzungen der eidesstattlichen Bekräftigung eines vorgelegten Vermögensverzeichnisses

BGH, vom 25.06.1976 - Aktenzeichen IV ZR 125/75

DRsp Nr. 1994/5443

Voraussetzungen der eidesstattlichen Bekräftigung eines vorgelegten Vermögensverzeichnisses

A. Die grundlose Weigerung eines geschiedenen Ehegatten, Auskunft über den Bestand der Konten und der darauf erfolgten Vermögensbewegungen zu offenbaren, kann den auskunftbegehrenden Ehegatten berechtigen, die eidesstattliche Bekräftigung des vorgelegten Verzeichnisses über den Bestand des Endvermögens zu verlangen. B. Der nach § 1379 BGB Auskunftsberechtigte kann nach dieser Vorschrift nicht generell verlangen, daß ihm Angaben über Vermögenstransaktionen gemacht werden, die der zur Auskunft Verpflichtete während Bestehens der Ehe vorgenommen hat. Die Weigerung, darüber Aufklärung zu geben, kann jedoch die Besorgnis begründen, die das Verlangen nach eidesstattlicher Bekräftigung des vorgelegten Verzeichnisses über den Bestand des Endvermögens rechtfertigt.

Jeder Fall ist anders – das sagt die Erfahrung. Und doch gibt es typische Mandatssituationen, mit denen jeder Anwalt, der familienrechtliche Mandate bearbeitet, regelmäßig konfrontiert wird.

Und das bieten Ihnen „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

  • Rund 100 typische Mandatssituationen, jeweils strukturiert nach:
    Sachverhalt/Checkliste/Lösung/Verfahren/Muster
  • Instruktive Einführungen in die einzelnen Rechtsthemen
  • Checklisten und Muster
  • Praxistipps zur Mandatsstrategie
  • Warnhinweise auf Haftungsfallen
  • 30.000 Gerichtsentscheidungen
  • Kompetente Autoren aus Justiz und Anwaltschaft

Und so beurteilt die Fachpresse „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

Rechtsanwalt Ralf Hansen, Düsseldorf, bei: Juralit, Juli 2016 (Online-Rezension)
„Das Handbuch ist insbesondere zur Entwicklung angemessener Strategien in Familienrechtsfällen sehr gut einsetzbar. Es wird seinem Titel sehr gerecht, da letztlich alle wichtigen Fallkonstellationen diskutiert und Lösungen zugeführt werden, die gut umsetzbar sind. Das inzwischen in fünfter Auflage erschienene Praxishandbuch bietet eine Fülle von Informationen, Hinweisen und Lösungsansätzen, die für die Praxis sehr nützlich sind.“
Rechtsanwältin Beatrix Ruetten, Hamburg, in: NZFamR 2015, Heft 8 (zur Vorauflage):
„Das Werk sollte in keiner Kanzlei mit familienrechtlichen Mandaten fehlen und dient auch dem erfahrenen Praktiker zum schnellen Einstieg in die Lösung.“
Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: FuR 2015, Heft 1 (zur Vorauflage):
„Herausgeber und Autoren sind zu beglückwünschen zu dieser umfassenden Abhandlung, aus deren Nutzung jeder, der familienrechtliche Anfänger, aber auch der sogenannte Routinier seinen Gewinn ziehen wird.“