OLG Brandenburg - Beschluss vom 03.12.2009
15 UF 62/09
Normen:
ZPO § 580 Nr. 7b ;
Vorinstanzen:
AG Potsdam, vom 03.04.2009 - Vorinstanzaktenzeichen 46 F 180/08

Wiederaufnahme der Entscheidung über den Versorgungsausgleich

OLG Brandenburg, Beschluss vom 03.12.2009 - Aktenzeichen 15 UF 62/09

DRsp Nr. 2013/14823

Wiederaufnahme der Entscheidung über den Versorgungsausgleich

Die Vorschriften über die Wiederaufnahme sind auch auf solche Entscheidungen in Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit anwendbar, die der Rechtskraft fähig sind. Hierzu gehört auch die Entscheidung über den Versorgungsausgleich.

Auf die als "Berufung" bezeichnete befristete Beschwerde der Antragstellerin wird das am 3. April 2009 verkündete Urteil des Amtsgerichts - Familiengerichts - Potsdam - 46 F 180/08 - abgeändert und wie folgt neu gefasst:

Auf den Wiederaufnahmeantrag der Antragstellerin wird der Beschluss des Amtsgerichts -Familiengerichts - Potsdam vom 19. Mai 2004 - 46 F 71/95 - insoweit aufgehoben, als über einen Betrag von mtl. 98,55 € hinaus der Versorgungsausgleich nicht durchgeführt worden ist.

Insoweit wird die Sache zur erneuten Verhandlung und Entscheidung an das Amtsgericht zurückverwiesen.

Jeder Fall ist anders – das sagt die Erfahrung. Und doch gibt es typische Mandatssituationen, mit denen jeder Anwalt, der familienrechtliche Mandate bearbeitet, regelmäßig konfrontiert wird.

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Und so beurteilt die Fachpresse „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

Rechtsanwalt Ralf Hansen, Düsseldorf, bei: Juralit, Juli 2016 (Online-Rezension)
„Das Handbuch ist insbesondere zur Entwicklung angemessener Strategien in Familienrechtsfällen sehr gut einsetzbar. Es wird seinem Titel sehr gerecht, da letztlich alle wichtigen Fallkonstellationen diskutiert und Lösungen zugeführt werden, die gut umsetzbar sind. Das inzwischen in fünfter Auflage erschienene Praxishandbuch bietet eine Fülle von Informationen, Hinweisen und Lösungsansätzen, die für die Praxis sehr nützlich sind.“
Rechtsanwältin Beatrix Ruetten, Hamburg, in: NZFamR 2015, Heft 8 (zur Vorauflage):
„Das Werk sollte in keiner Kanzlei mit familienrechtlichen Mandaten fehlen und dient auch dem erfahrenen Praktiker zum schnellen Einstieg in die Lösung.“
Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: FuR 2015, Heft 1 (zur Vorauflage):
„Herausgeber und Autoren sind zu beglückwünschen zu dieser umfassenden Abhandlung, aus deren Nutzung jeder, der familienrechtliche Anfänger, aber auch der sogenannte Routinier seinen Gewinn ziehen wird.“