BVerfG - Beschluß vom 07.11.1996
2 BvR 1204/96
Normen:
BGB § 564b Abs. 2 Nr. 2 § 569 Abs. 1 § 569a Abs. 2 ; GG Art. 103 Abs. 1 ; ZPO § 541 Abs. 1 S. 2 ;
Fundstellen:
BVerfG, HdM Nr. 112
NJW 1997, 187
NJWE-MietR 1997, 1
WuM 1997, 169
ZMR 1997, 68
Vorinstanzen:
LG Hannover, vom 15.05.1996 - Vorinstanzaktenzeichen 12 S 192/95

BVerfG, Beschluß vom 07.11.1996 - Aktenzeichen 2 BvR 1204/96

DRsp Nr. 1997/9627

Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör in einem Mietrechtsstreit

Ein Verstoß gegen das Gebot rechtlichen Gehörs setzt voraus, daß im Einzelfall besondere Umstände deutlich machen, daß erhebliches Vorbringen der Parteien vom Fachgericht überhaupt nicht zur Kenntis genommen oder doch bei der Entscheidung nicht erwogen worden ist (st. Rspr.; vgl. BVerfGE 86, 133, 145 f. = DtZ 1992, 327).

Normenkette:

BGB § 564b Abs. 2 Nr. 2 § 569 Abs. 1 § 569a Abs. 2 ; GG Art. 103 Abs. 1 ; ZPO § 541 Abs. 1 S. 2 ;

Gründe:

A. Die Verfassungsbeschwerde betrifft die Nichtberücksichtigung eines schriftsätzlichen Vorbringens in einem Räumungsrechtsstreit [LG Hannover, Urt. v. 15.5.1996 - 12 S 192/95 -].