BVerwG - Beschluß vom 14.11.1996
4 B 205.96
Normen:
GG Art. 14 Abs. 1 S. 2, Abs. 2 ; LVwVfG (Landesverwaltungsgesetz) Schleswig-Holstein § 176 Abs. 1 § 217 § 219 ; LWG (Landeswassergesetz) Schleswig-Holstein § 110 Abs. 1 ;
Fundstellen:
BayVBl 1997, 412
BBauBl 1997, 597
DÖV 1997, 885
DVBl 1997, 573
GewArch 1997, 147
IBR 1997, 165
NJ 1997, 335
NJW 1997, 2192
NuR 1997, 399
NVwZ 1997, 577
RdL 1997, 182
UPR 1997, 193
ZfIR 1997, 164
ZfW 1998, 303
ZUR 1997, 163
Vorinstanzen:
VG Schleswig-Holstein, vom 05.10.1995 - Vorinstanzaktenzeichen 6 A 276/95
OVG Schleswig-Holstein, vom 01.08.1996 - Vorinstanzaktenzeichen 2 L 366/95

BVerwG, Beschluß vom 14.11.1996 - Aktenzeichen 4 B 205.96

DRsp Nr. 1997/3154

Wasserrecht - Zustandsstörerhaftung des Grundstückseigentümers für Altlastensanierung

»Eine landesrechtliche Regelung, nach der der Eigentümer eines durch Teer- und Mineralöle verunreinigten Grundstücks als des Zustandsverantwortlichen für Maßnahmen zur Beseitigung von Gefahren für das Grundwasser in Anspruch genommen werden kann, wenn er beim Erwerb des Grundstücks von dem ordnungswidrigen Zustand wußte oder doch zumindest Tatsachen kannte, die auf das Vorhandensein eines solchen Zustandes schließen lassen konnten, ist eine - auch unter dem Gesichtspunkt des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit - zulässige Inhalts- und Schrankenbestimmung des Eigentums (im Anschluß an den Beschluß des Bundesverwaltungsgerichts vom 14. Dezember 1990 - BVerwG 7 B 134.90 - NVwZ 1991, 475).«

Normenkette:

GG Art. 14 Abs. 1 S. 2, Abs. 2 ; LVwVfG (Landesverwaltungsgesetz) Schleswig-Holstein § 176 Abs. 1 § 217 § 219 ; LWG (Landeswassergesetz) Schleswig-Holstein § 110 Abs. 1 ;

Gründe:

Die auf § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO gestützte Beschwerde ist unbegründet. Die Rechtssache hat nicht die grundsätzliche Bedeutung, die ihr die Kläger beimessen.