Testament mit Erbeinsetzung eines Kindes mit Behinderung
Wir, die Eheleute ..., beide deutsche Staatsangehörige und im Güterstand der Zugewinngemeinschaft verheiratet, errichten nachfolgendes gemeinschaftliches Testament.
Wir haben folgende gemeinsame Kinder:
- Tochter ..., geb. ...
- unseren behinderten Sohn ..., geb. ...
Rechtswahl
Hiermit heben wir einzeln und gemeinsam alle bisher von uns errichteten Verfügungen von Todes wegen in vollem Umfang auf. Für unseren letzten Willen soll ausschließlich das nachstehend Verfügte von Bedeutung sein.
Erbeinsetzung
Tod des Erstversterbenden
Wir bestimmen, dass der Erstversterbende von uns von dem
überlebenden Ehepartner zu 3/4 beerbt wird und von unserem gemeinsamen Sohn ... zu 1/4. Beide sind jeweils nur Vorerben. Der überlebende
Ehegatte ist von sämtlichen Beschränkungen der Vorerbschaft befreit, so dass
die Nacherben ausdrücklich nur für das am Todestag noch vorhandene Restvermögen
eingesetzt sind. Das gilt ausdrücklich nicht für unseren Sohn ..., der den gesetzlichen Beschränkungen eines Vorerben
unterliegt. Er wird von den gesetzlichen Beschränkungen nicht befreit, außer
von §§ 2116,
Zu Nacherben bestimmen wir unsere Tochter .... Der Nacherbfall tritt ein mit dem Tod des Vorerben.
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