17.2.6 K.-o.-Tropfen

Autor: Artkämper

17.85a

Spätestens durch die Fälle Mia Gray und Gina-Lisa Lohfink ist das Phänomen der sog. K.-o.-Tropfen (auch Date-Rape-Drogen) in der Öffentlichkeit präsent. In der juristischen Diskussion sorgte 2024 die Entscheidung des BGH zu einer Renaissance des Themas, als er eine Subsumtion unter ein gefährliches Werkzeug verneinte BGH.14)

K.-o.-Tropfen spielen nicht nur im Zusammenhang mit Sexualstraftaten eine Rolle, um die Opfer zu betäuben und wehrlos zu machen; sie finden auch bei Raubdelikten Verwendung.15)

17.85b