BVerfG - Beschluss vom 16.09.2022
1 BvR 1807/20
Normen:
GG Art. 6 Abs. 2 S. 1; GG Art. 103 Abs. 1; BVerfGG § 23 Abs. 1 S. 2; BVerfGG § 92; BGB § 1666a Abs. 1 S. 1; BGB § 1666 Abs. 1; BGB § 1666 Abs. 3 Nr. 6; ZPO § 286;
Vorinstanzen:
AG Michelstadt, vom 11.05.2018 - Vorinstanzaktenzeichen 44 F 635/17
OLG Frankfurt/Main, vom 16.06.2020 - Vorinstanzaktenzeichen 6 UF 131/18
OLG Frankfurt/Main, vom 09.03.2020 - Vorinstanzaktenzeichen 6 UF 131/18

Entzug wesentlicher Teile des Sorgerechts wegen des Verdachts von erheblichen Körperverletzungen zum Nachteil des betroffenen Kindes im elterlichen Haushal; Verfassungsrechtliche Zulässigkeit einer Trennung des Kindes von der Familie

BVerfG, Beschluss vom 16.09.2022 - Aktenzeichen 1 BvR 1807/20

DRsp Nr. 2022/16263

Entzug wesentlicher Teile des Sorgerechts wegen des Verdachts von erheblichen Körperverletzungen zum Nachteil des betroffenen Kindes im elterlichen Haushal; Verfassungsrechtliche Zulässigkeit einer Trennung des Kindes von der Familie

Tenor

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen.

Normenkette:

GG Art. 6 Abs. 2 S. 1; GG Art. 103 Abs. 1; BVerfGG § 23 Abs. 1 S. 2; BVerfGG § 92; BGB § 1666a Abs. 1 S. 1; BGB § 1666 Abs. 1; BGB § 1666 Abs. 3 Nr. 6; ZPO § 286;

[Gründe]

Die Verfassungsbeschwerde betrifft den Entzug wesentlicher Teile des Sorgerechts wegen des Verdachts von erheblichen Körperverletzungen zum Nachteil des betroffenen Kindes im elterlichen Haushalt.

I.

1. Die Beschwerdeführenden sind die miteinander verheirateten Eltern ihres am 29. August 2017 geborenen Kindes.