Artikel 188 EGBGB
Stand: 21.12.2021
zuletzt geändert durch:
Gesetz zur Herstellung materieller Gerechtigkeit, BGBl. I S. 5252
VIERTER TEIL Übergangsvorschriften

Artikel 188 EGBGB (Landesherrliche Verordnungen zur Erhaltung der Wirksamkeit gegenüber dem öffentlichen Glauben des Grundbuchs)

Artikel 188 (Landesherrliche Verordnungen zur Erhaltung der Wirksamkeit gegenüber dem öffentlichen Glauben des Grundbuchs)

EGBGB ( Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuche )

(1) Durch landesherrliche Verordnung kann bestimmt werden, daß gesetzliche Pfandrechte, die zu der Zeit bestehen, zu welcher das Grundbuch als angelegt anzusehen ist, zur Erhaltung der Wirksamkeit gegenüber dem öffentlichen Glauben des Grundbuchs während einer zehn Jahre nicht übersteigenden, von dem Inkrafttreten des Bürgerlichen Gesetzbuchs an zu berechnenden Frist nicht der Eintragung bedürfen. (2) Durch landesherrliche Verordnung kann bestimmt werden, daß Mietrechte und Pachtrechte, welche zu der im Absatz 1 bezeichneten Zeit als Rechte an einem Grundstück bestehen, zur Erhaltung der Wirksamkeit gegenüber dem öffentlichen Glauben des Grundbuchs nicht der Eintragung bedürfen.