AG Mölln - Beschluß vom 03.11.1994
XVII L 15
Normen:
BGB § 1896 , § 1902 ; GG Art. 1 Abs. 1 ;
Fundstellen:
FamRZ 1995, 188

1. Die Entscheidung, Teile des eigenen Körpers nach dem Ableben als Organspende zur Verfügung zu stellen, ist höchstpersönlicher Natur.2. Diese Nähe zum Kern der Persönlichkeit rechtfertigt eine den höchstpersönlichen Rechtsgeschäften wie Eheschließung oder Errichtung eines Testamentes vergleichbare Behandlung der Organspende, jedenfalls solange, wie kein unabweisbares, höherrangiges Bedürfnis nach einer entgegengesetzten Regelung zu bejahen ist, Art. 1 Abs. 1 GG.3. Deshalb ist eine Betreuungsanordnung, dem Betreuer die Erklärung zu gestatten, dem Betreuten dürften nach seinem Tode Organe zu Transplantationszwecken entnommen werden, unzulässig.

Jeder Fall ist anders – das sagt die Erfahrung. Und doch gibt es typische Mandatssituationen, mit denen jeder Anwalt, der familienrechtliche Mandate bearbeitet, regelmäßig konfrontiert wird.

Und das bieten Ihnen „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

  • Rund 100 typische Mandatssituationen, jeweils strukturiert nach:
    Sachverhalt/Checkliste/Lösung/Verfahren/Muster
  • Instruktive Einführungen in die einzelnen Rechtsthemen
  • Checklisten und Muster
  • Praxistipps zur Mandatsstrategie
  • Warnhinweise auf Haftungsfallen
  • 30.000 Gerichtsentscheidungen
  • Kompetente Autoren aus Justiz und Anwaltschaft

Und so beurteilt die Fachpresse „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

Rechtsanwalt Ralf Hansen, Düsseldorf, bei: Juralit, Juli 2016 (Online-Rezension)
„Das Handbuch ist insbesondere zur Entwicklung angemessener Strategien in Familienrechtsfällen sehr gut einsetzbar. Es wird seinem Titel sehr gerecht, da letztlich alle wichtigen Fallkonstellationen diskutiert und Lösungen zugeführt werden, die gut umsetzbar sind. Das inzwischen in fünfter Auflage erschienene Praxishandbuch bietet eine Fülle von Informationen, Hinweisen und Lösungsansätzen, die für die Praxis sehr nützlich sind.“
Rechtsanwältin Beatrix Ruetten, Hamburg, in: NZFamR 2015, Heft 8 (zur Vorauflage):
„Das Werk sollte in keiner Kanzlei mit familienrechtlichen Mandaten fehlen und dient auch dem erfahrenen Praktiker zum schnellen Einstieg in die Lösung.“
Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: FuR 2015, Heft 1 (zur Vorauflage):
„Herausgeber und Autoren sind zu beglückwünschen zu dieser umfassenden Abhandlung, aus deren Nutzung jeder, der familienrechtliche Anfänger, aber auch der sogenannte Routinier seinen Gewinn ziehen wird.“