OLG Hamburg - Beschluß vom 29.04.1994
2 Wx 28/94
Normen:
BGB § 1900 Abs. 4 , § 1908b Abs. 2 ; BtBG § 3 Abs. 1 S. 1;
Fundstellen:
BtPrax 1994, 138

1. Kommt wegen des Fehlens sonstiger Alternativen nur die zuständige Behörde als Betreuer in Frage, so ist ausnahmslos die örtlich zuständige Behörde zu bestellen, das heißt also die Behörde, in deren Bezirk der Betreute seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Zeitpunkt der zu treffenden Maßnahme hat, § 3Abs. 1 BtBG.2. Dementsprechend ist die nunmehr örtlich nicht mehr zuständige Behörde als Betreuer zu entlassen, wenn sie dies beantragt, § 1908b Abs. 2 BGB.3. Es spielt dabei keine Rolle, daß die bisherige Betreuungsbehörde mehrere Jahre zugunsten des Betreuten tätig war.

Jeder Fall ist anders – das sagt die Erfahrung. Und doch gibt es typische Mandatssituationen, mit denen jeder Anwalt, der familienrechtliche Mandate bearbeitet, regelmäßig konfrontiert wird.

Und das bieten Ihnen „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

  • Rund 100 typische Mandatssituationen, jeweils strukturiert nach:
    Sachverhalt/Checkliste/Lösung/Verfahren/Muster
  • Instruktive Einführungen in die einzelnen Rechtsthemen
  • Checklisten und Muster
  • Praxistipps zur Mandatsstrategie
  • Warnhinweise auf Haftungsfallen
  • 30.000 Gerichtsentscheidungen
  • Kompetente Autoren aus Justiz und Anwaltschaft

Und so beurteilt die Fachpresse „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

Rechtsanwalt Ralf Hansen, Düsseldorf, bei: Juralit, Juli 2016 (Online-Rezension)
„Das Handbuch ist insbesondere zur Entwicklung angemessener Strategien in Familienrechtsfällen sehr gut einsetzbar. Es wird seinem Titel sehr gerecht, da letztlich alle wichtigen Fallkonstellationen diskutiert und Lösungen zugeführt werden, die gut umsetzbar sind. Das inzwischen in fünfter Auflage erschienene Praxishandbuch bietet eine Fülle von Informationen, Hinweisen und Lösungsansätzen, die für die Praxis sehr nützlich sind.“
Rechtsanwältin Beatrix Ruetten, Hamburg, in: NZFamR 2015, Heft 8 (zur Vorauflage):
„Das Werk sollte in keiner Kanzlei mit familienrechtlichen Mandaten fehlen und dient auch dem erfahrenen Praktiker zum schnellen Einstieg in die Lösung.“
Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: FuR 2015, Heft 1 (zur Vorauflage):
„Herausgeber und Autoren sind zu beglückwünschen zu dieser umfassenden Abhandlung, aus deren Nutzung jeder, der familienrechtliche Anfänger, aber auch der sogenannte Routinier seinen Gewinn ziehen wird.“