OLG Nürnberg vom 26.05.1964
3 U 42/64
Normen:
BGB § 1379 , § 1381 ;
Fundstellen:
FamRZ 1964, 440
LSK-FamR/Hülsmann, § 1379 BGB LS 42
LSK-FamR/Hülsmann, § 1381 BGB LS 12

A. Der nach Beendigung der Zugewinngemeinschaft jedem Ehegatten zukommende Anspruch auf Auskunft betreffend den Bestand des Endvermögens des anderen Ehegatten - § 1379 BGB - ist nicht von Billigkeitserwägungen abhängig. Selbst schwerste Eheverfehlungen eines Gatten stehen niemals diesem Auskunftsanspruch entgegen. B. Eine grobe Unbilligkeit im Sinne des § 1381 BGB kann auch auf nicht vermögensrechtlichen Gründen beruhen. Regelmäßig werden indes auch schwerste einseitige Eheverfehlungen höchstens zu einer Minderung, nicht aber zu einem Wegfall des Ausgleichsanspruchs führen.

Jeder Fall ist anders – das sagt die Erfahrung. Und doch gibt es typische Mandatssituationen, mit denen jeder Anwalt, der familienrechtliche Mandate bearbeitet, regelmäßig konfrontiert wird.

Und das bieten Ihnen „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

  • Rund 100 typische Mandatssituationen, jeweils strukturiert nach:
    Sachverhalt/Checkliste/Lösung/Verfahren/Muster
  • Instruktive Einführungen in die einzelnen Rechtsthemen
  • Checklisten und Muster
  • Praxistipps zur Mandatsstrategie
  • Warnhinweise auf Haftungsfallen
  • 30.000 Gerichtsentscheidungen
  • Kompetente Autoren aus Justiz und Anwaltschaft

Und so beurteilt die Fachpresse „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

Rechtsanwalt Ralf Hansen, Düsseldorf, bei: Juralit, Juli 2016 (Online-Rezension)
„Das Handbuch ist insbesondere zur Entwicklung angemessener Strategien in Familienrechtsfällen sehr gut einsetzbar. Es wird seinem Titel sehr gerecht, da letztlich alle wichtigen Fallkonstellationen diskutiert und Lösungen zugeführt werden, die gut umsetzbar sind. Das inzwischen in fünfter Auflage erschienene Praxishandbuch bietet eine Fülle von Informationen, Hinweisen und Lösungsansätzen, die für die Praxis sehr nützlich sind.“
Rechtsanwältin Beatrix Ruetten, Hamburg, in: NZFamR 2015, Heft 8 (zur Vorauflage):
„Das Werk sollte in keiner Kanzlei mit familienrechtlichen Mandaten fehlen und dient auch dem erfahrenen Praktiker zum schnellen Einstieg in die Lösung.“
Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: FuR 2015, Heft 1 (zur Vorauflage):
„Herausgeber und Autoren sind zu beglückwünschen zu dieser umfassenden Abhandlung, aus deren Nutzung jeder, der familienrechtliche Anfänger, aber auch der sogenannte Routinier seinen Gewinn ziehen wird.“