OLG Frankfurt/Main - Urteil vom 28.06.1994
4 UF 183/93
Normen:
BAföG § 36 ; BGB § 1601 § 1606 Abs. ;
Fundstellen:
FamRZ 1995, 244
NJW-RR 1995, 1094

Anspruch des volljährigen Kindes auf Ausbildungsunterhalt für ein nach Abschluß einer praktischen Ausbildung aufgenommenes Studium

OLG Frankfurt/Main, Urteil vom 28.06.1994 - Aktenzeichen 4 UF 183/93

DRsp Nr. 1995/2716

Anspruch des volljährigen Kindes auf Ausbildungsunterhalt für ein nach Abschluß einer praktischen Ausbildung aufgenommenes Studium

»1. Zur Finanzierung einer Ausbildung in der Abfolge Mittlere Reife - Ausbildung zur Erzieherin - Fachabitur - Studium, wenn der Entschluß zu studieren erst kurz vor Beginn des Studiums gefaßt wurde.«2. Zum Ausbildungsunterhalt in Fällen, in denen nach Mittlerer Reife, einem Vorpraktikum, dem erfolgreichen Besuch der Fachakademie für Sozialpädagogik und einem sogenannten Anerkennungsjahr eine Ausbildung als "staatlich anerkannte Erzieherin" erreicht war, und das Kind nunmehr ein Studium der Sozialpädagogik aufnimmt.3. Das volljährige Kind genügt seiner Darlegungslast zur Berechnung des auf den beklagten Elternteil entfallenden Anteils an der Barunterhaltslast, wenn es dartut, daß es das, was ihm nach der Sachlage möglich und zumutbar war, getan hat, um den Haftungssanteil des anderen Elternteils zu ermitteln. Bei einem Forderungsübergang nach dem BAföG können in diesem Punkt an die Darlegungslast der Behörde keine höheren Anforderungen gestellt werden.

Jeder Fall ist anders – das sagt die Erfahrung. Und doch gibt es typische Mandatssituationen, mit denen jeder Anwalt, der familienrechtliche Mandate bearbeitet, regelmäßig konfrontiert wird.

Und das bieten Ihnen „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

  • Rund 100 typische Mandatssituationen, jeweils strukturiert nach:
    Sachverhalt/Checkliste/Lösung/Verfahren/Muster
  • Instruktive Einführungen in die einzelnen Rechtsthemen
  • Checklisten und Muster
  • Praxistipps zur Mandatsstrategie
  • Warnhinweise auf Haftungsfallen
  • 30.000 Gerichtsentscheidungen
  • Kompetente Autoren aus Justiz und Anwaltschaft

Und so beurteilt die Fachpresse „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

Rechtsanwalt Ralf Hansen, Düsseldorf, bei: Juralit, Juli 2016 (Online-Rezension)
„Das Handbuch ist insbesondere zur Entwicklung angemessener Strategien in Familienrechtsfällen sehr gut einsetzbar. Es wird seinem Titel sehr gerecht, da letztlich alle wichtigen Fallkonstellationen diskutiert und Lösungen zugeführt werden, die gut umsetzbar sind. Das inzwischen in fünfter Auflage erschienene Praxishandbuch bietet eine Fülle von Informationen, Hinweisen und Lösungsansätzen, die für die Praxis sehr nützlich sind.“
Rechtsanwältin Beatrix Ruetten, Hamburg, in: NZFamR 2015, Heft 8 (zur Vorauflage):
„Das Werk sollte in keiner Kanzlei mit familienrechtlichen Mandaten fehlen und dient auch dem erfahrenen Praktiker zum schnellen Einstieg in die Lösung.“
Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: FuR 2015, Heft 1 (zur Vorauflage):
„Herausgeber und Autoren sind zu beglückwünschen zu dieser umfassenden Abhandlung, aus deren Nutzung jeder, der familienrechtliche Anfänger, aber auch der sogenannte Routinier seinen Gewinn ziehen wird.“