OLG Saarbrücken - Beschluß vom 04.12.1997
6 WF 66/97
Normen:
BGB § 1581 ;
Fundstellen:
OLGReport-Saarbrücken 1998, 126
Vorinstanzen:
AG Saarlouis, - Vorinstanzaktenzeichen 20 F 136/97

OLG Saarbrücken - Beschluß vom 04.12.1997 (6 WF 66/97) - DRsp Nr. 1998/100

OLG Saarbrücken, Beschluß vom 04.12.1997 - Aktenzeichen 6 WF 66/97

DRsp Nr. 1998/100

»Beide Familiensenate des Saarländischen Oberlandesgerichts wenden für die Zeit ab Januar 1996 gegenüber dem allein anspruchstellenden Ehegatten einen Selbstbehalt in Höhe von 1.600,00 DM an und zwar unbeschadet der Frage, ob der Unterhaltspflichtige einer Erwerbstätigkeit nachgeht. Daß dem Unterhaltspflichtigen hiernach gegenüber dem allein anspruchstellenden Ehegatten ein höherer Selbstbehalt belassen wird als in denjenigen Fällen, in denen neben dem Ehegatten auch minderjährige Kinder als Anspruchsteller Unterhalt verlangen, beruht letztlich auf der Erwägung, daß minderjährige Kinder wegen ihres Alters von vornherein die Möglichkeit verschlossen ist, durch eigene Anstrengungen zur Deckung ihres notwendigen Lebensbedarfs beizutragen. Bei Erwachsenen, auch wenn diese aus Gesundheits-, Alters- oder sonstigen Gründen auf vollen Unterhalt angewiesen sind, ist dies grundsätzlich nicht in dem gleichen Maße der Fall.«

Jeder Fall ist anders – das sagt die Erfahrung. Und doch gibt es typische Mandatssituationen, mit denen jeder Anwalt, der familienrechtliche Mandate bearbeitet, regelmäßig konfrontiert wird.

Und das bieten Ihnen „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

  • Rund 100 typische Mandatssituationen, jeweils strukturiert nach:
    Sachverhalt/Checkliste/Lösung/Verfahren/Muster
  • Instruktive Einführungen in die einzelnen Rechtsthemen
  • Checklisten und Muster
  • Praxistipps zur Mandatsstrategie
  • Warnhinweise auf Haftungsfallen
  • 30.000 Gerichtsentscheidungen
  • Kompetente Autoren aus Justiz und Anwaltschaft

Und so beurteilt die Fachpresse „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

Rechtsanwalt Ralf Hansen, Düsseldorf, bei: Juralit, Juli 2016 (Online-Rezension)
„Das Handbuch ist insbesondere zur Entwicklung angemessener Strategien in Familienrechtsfällen sehr gut einsetzbar. Es wird seinem Titel sehr gerecht, da letztlich alle wichtigen Fallkonstellationen diskutiert und Lösungen zugeführt werden, die gut umsetzbar sind. Das inzwischen in fünfter Auflage erschienene Praxishandbuch bietet eine Fülle von Informationen, Hinweisen und Lösungsansätzen, die für die Praxis sehr nützlich sind.“
Rechtsanwältin Beatrix Ruetten, Hamburg, in: NZFamR 2015, Heft 8 (zur Vorauflage):
„Das Werk sollte in keiner Kanzlei mit familienrechtlichen Mandaten fehlen und dient auch dem erfahrenen Praktiker zum schnellen Einstieg in die Lösung.“
Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: FuR 2015, Heft 1 (zur Vorauflage):
„Herausgeber und Autoren sind zu beglückwünschen zu dieser umfassenden Abhandlung, aus deren Nutzung jeder, der familienrechtliche Anfänger, aber auch der sogenannte Routinier seinen Gewinn ziehen wird.“