LG Bonn - Beschluß vom 29.12.1992
5 T 207/92
Normen:
BGB § 1908i, § 1792 ; RPflG § 3 Nr. 2a, § 14 Abs. 1 Nr. 4 ;
Fundstellen:
Rpfleger 1993, 233

Die funktionelle Zuständigkeit des Rechtspflegers für die Bestellung eines Gegenbetreuers gemäß §§ 1908i, 1792 BGB ergibt sich aus § 3 Nr. 2a RPflG. Nach dieser Regelung sind dem Rechtspfleger, vorbehaltlich der in §§ 14 bis 19b RPflG aufgeführten vom Richter wahrzunehmenden Geschäfte, die Betreuungssachen, zu denen die auf §§ 1908 i, 1792 BGB beruhende Bestellung eines Gegenbetreuers gehört, übertragen. Aus der hier einschlägigen Vorschrift des § 14 Abs. 1 Nr. 4 RPflG folgt die Zuständigkeit des Richters nicht. Diese Regelung verweist gerade nicht auf die Vorschrift des § 1908i BGB, welche durch den Verweis auf § 1792 BGB die Möglichkeit zur Bestellung eines Gegenbetreuers gibt.

Jeder Fall ist anders – das sagt die Erfahrung. Und doch gibt es typische Mandatssituationen, mit denen jeder Anwalt, der familienrechtliche Mandate bearbeitet, regelmäßig konfrontiert wird.

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  • Rund 100 typische Mandatssituationen, jeweils strukturiert nach:
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  • Kompetente Autoren aus Justiz und Anwaltschaft

Und so beurteilt die Fachpresse „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

Rechtsanwalt Ralf Hansen, Düsseldorf, bei: Juralit, Juli 2016 (Online-Rezension)
„Das Handbuch ist insbesondere zur Entwicklung angemessener Strategien in Familienrechtsfällen sehr gut einsetzbar. Es wird seinem Titel sehr gerecht, da letztlich alle wichtigen Fallkonstellationen diskutiert und Lösungen zugeführt werden, die gut umsetzbar sind. Das inzwischen in fünfter Auflage erschienene Praxishandbuch bietet eine Fülle von Informationen, Hinweisen und Lösungsansätzen, die für die Praxis sehr nützlich sind.“
Rechtsanwältin Beatrix Ruetten, Hamburg, in: NZFamR 2015, Heft 8 (zur Vorauflage):
„Das Werk sollte in keiner Kanzlei mit familienrechtlichen Mandaten fehlen und dient auch dem erfahrenen Praktiker zum schnellen Einstieg in die Lösung.“
Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: FuR 2015, Heft 1 (zur Vorauflage):
„Herausgeber und Autoren sind zu beglückwünschen zu dieser umfassenden Abhandlung, aus deren Nutzung jeder, der familienrechtliche Anfänger, aber auch der sogenannte Routinier seinen Gewinn ziehen wird.“